StartAktuellSPD fordert Umweltverträglichkeitsprüfung für alle Ergasvorkommen

SPD fordert Umweltverträglichkeitsprüfung für alle Ergasvorkommen

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Gerard Otto Dyck

01. Dezember 2011 0 Kommentare

Verden (hm). Auf einer Veranstaltung zum viel diskutierten "Fracking" haben die Verdener Sozialdemokraten unter dem Vorsitz von Gerard-Otto Dyck im Verdener Parkhotel "Grüner Jäger" den Landtag und die Landesregierung in Niedersachsen sowie Bundestag und Bundesregierung aufgefordert, das Bergrecht und tangierende Gesetze so zu ändern, dass bei der Erschließung von Erdgasvorkommen grundsätzlich eine Umweltverträglichkeitsprüfung

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Karl-Heinz Narten

durchzuführen ist. Außerdem fordert die SPD-Verden, dass die Träger der öffentlichen Belange, hier vor allen Dingen die betroffenen Kommunen und die Landkreise zwingend zu diesen Vorhaben anzuhören sind.

Zur Begründung stellte der Waller SPD-Kommunalpolitiker Karl-Heinz Narten fest, dass insbesondere in den letzten Monaten zunehmend bekannt geworden ist, dass die Energiekonzerne Erdgasvorkommen in unserer Region mit dem umstrittenen so genannten Frackingverfahren erschließen. Dabei werden Wasser, Sand und Tonnen von Chemikalien mit 1000bar Druck in die gasführenden Gesteinsschichten gepresst, um das Gestein aufzusprengen. Durch dieses Verfahren wird die Gasförderng optimiert und oft auch erst ermöglicht, in formierte Karl-Heinz Narten auf der SPD-Tagung.

Weiter führte Narten aus, dass trotz bisheriger Geheimhaltung der Chemikalienmischungen durch die Energiekonzerne, bekannt geworden ist, dass die Mischungen höchst toxisch, krebserregend und erbgutverändernd sind.
Eine Gefährdung unseres Trinkwassers durch Chemiereste könne nicht ausgeschlossen werden, da auf die Gewinnung von Trikwasser und Trinkwasserschutzgebiete kaum Rücksicht genommen werde. Außerdem komme es auch zu Gebäudeschäden, wie in Schülingen zu sehen sei.

Um die Gefährdung von Mensch und Umwelt auszuschließen oder zumindest zu minimieren halten Karl-Heinz Narten und die Verdener SPD es für dringend erforderlich, das Verfahren transparent zu machen und die Öffentlichkeit dabei mit einzubeziehen.





 

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