Klare Aussage von Weil zur Gebietsreform – Liebetruth auf der Landesliste gut plaziert

Rotenburg/Verden (hm). Beim Schlussapplaus riss es die Delegierten von den Plätzen. Stephan Weil, SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2013, gelang es mit seiner kämpferischen Rede die nord-niedersächsischen Delegierten im Rotenburger "Bürgersaal" für den kommenden Landtagswahlkampf zu motivieren. Stephan Weil: "Wir sind geschlossen und einig. So sind wir schwer zu schlagen. Wir wollen gewinnen!"

Conny Baden, Ralf Borngräber, Michael Lebid,
Stephan Weil, Uwe Santjer, Daniela Behrens, Detlef Horeis, Petra
Tiemann, Stefan Schimkatis, Jürgen Kuck, Bernd Wölbern

In Niedersachsen herrsche Stillstand in allen wichtigen Zukunftsfragen: Stillstand bei der Geburtenentwicklung, keine
Antworten auf die demografische Entwicklung. Bei der Kinderbetreuung ist Niedersachsen Vorletzter im bundesdeutschen Vergleich. Auch für die Energiewende tue die Landesregierung aus CDU und FDP zu wenig.
"Dabei könnte Niedersachsen bei den Erneuerbaren Energieland Nr. 1 werden", ist sich der SPD-Landesvorsitzende sicher.

Statt Chancengleichheit herrscht große Unzufriedenheit in den Schulen und es droht ein Fachkräftemangel. Hier besteht der größte Nachholbedarf: Wir müssen die Kinderbetreuung ausbauen und die frühkindliche Bildung verbessern. Wir benötigen deutlich mehr Ganztagsschulen. Und wir werden Schluss machen mit der
Diskriminierung von Gesamtschulen. "Wir wollen das Schulangebot anbieten, dass vor Ort richtig ist.", so Stephan Weil.
Als besonders wichtig bewertete die SPD-Ladtagskandidatin Dr.Dörte Liebetruth (Verden) die klare Aussage Weils zur Gebietsreform.
Weil habe in Rotenburg deutlich gemacht, dass es mit ihm als Minispräsidenten in Nord-Niedersachsen keine Zwangsgebietsreform von oben geben wird. Dazu gebe es hier keinen Anlass. Stattdessen sprach sich der SPD-Spitzenkandidat dafür aus, interkommunale Kooperationen auszubauen, freute sich Dr. Dörte Liebetruth über die klaren Worte Weils.

In den anschließenden Abstimmungen ging es um die Reihung der für den SPD-Bezirk Nord-Niedersachsen zur Verfügung stehenden Landeslistenplätzen. Die Delegierten folgten einmütig dem Vorschlag des Bezirksvorstandes. So steht die Reihenfolge auf der Landesliste für die Nord-Niedersachsen jetzt fest:
1. Petra Tiemann (Wahlkreis Stade), 2. Daniela Behrens (Wahlkreis Unterweser), 3. Ralf Borngräber (Wahlkreis Rotenburg), 4. Dr. Dörte Liebetruth (Wahlkreis Verden), 5. Jürgen Kuck (Wahlkreis Osterholz), 6. Michael Lebid (Wahlkreis Walsrode), 7. Bernd Wölbern (Wahlkreis Bremervörde), 8.Detlef Horeis (Wahlkreis Hadeln), 9. Conny Baden (Wahlkreis Soltau), 10. Stefan Schimkatis (Wahlkreis Buxtehude), 11. Uwe Santjer (Wahlkreis Cuxhaven).

Diese Liste muss jetzt mit den Reihungen in den anderen drei niedersächsischen SPD-Bezirken Hannover, Braunschweig und Weser-Ems am 7. Juli 2012 bei der Landesvertreterversammlung in Hameln zur
Landesliste zusammengefügt werden.Aus dem Bezirk Nord-Niedersachsen wurden in Rotenburg ebenfalls die
"Vertreterinnen und Vertreter" gewählt und nehmen an der Landesvertreterversammlung teil:

Daniela Behrens, Gunnar Wegener, Ulla Bergen, Susanne Puvogel, Edda Goede, Uwe Santjer, Claus Johannßen, Detlef Horeis (Landkreis Cuxhaven), Petra Tiemann, Heino Baumgarten (Landkreis Stade), Dr. Dörte Liebetruth (Landkreis Verden),Bernd Wölbern, Ralf Borngräber, Gisela Dettmer, Ute Gudella de Graaf
(Landkreis Rotenburg), Jendrik Schröder, Jürgen Kuck (Landkreis Osterholz) sowie Michael Lebid, Jonathan Schorling (Landkreis Heidekreis).