Bernd Michallik begrüßt Aufnahme von Rentenforderungen ins SPD-Wahlprogramm

"Die Rente und vor allem die Frage, wie diese für alle Menschen auskömmlich und gerecht zu gestalten ist, ist eines der entscheidenden Themen aktueller Sozialpolitik", betont SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik. Er begrüßt deshalb ausdrücklich, dass etliche rentenrechtliche Forderungen jetzt Eingang in den Entwurf des SPD-Wahlpro-gramms für die Bundestagswahl gefunden haben.

Bernd Michallik

"Wir wollen, dass alle Menschen am Ende ihres Erwerbslebens von ihrer Rente leben können und keine Transferleistungen empfangen müssen. Deshalb wollen wir eine Solidarrente in Höhe von derzeit 850 Euro für alle Menschen mit 30 Beitrags- bw. 40 Versicherungsjahren einführen. Auch sollen Eriehungszeiten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, besser berücksichtigt werden", erläutert Bernd Michallik einige der rentenrechtlichen Forderungen des SPD-Programmentwurfs.

 

Es müsse wieder möglich sein, nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente zu gehen. "Die Rente mit 67 soll so lange ausgesetzt werden, bis mindestens die Hälfte der 60- bis 64-Jährigen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind", beschreibt SPD-Kreisvorsitzender Michallik die Kernsätze der rentenpolitischen Ziele seiner Partei. Die SPD plane zudem, die betriebliche Altersvorsorge zu stärken und auf diejenigen Branchen auszuweiten, die derzeit nur unzureichend über betriebliche Altersvorsorgemodelle verfügen.

"Neben den Anstrengungen, die zur Erhöhung der Rentenleistungen unternommen werden, müssen wir vor allem daran arbeiten, dass in ganz Deutschland auskömmliche Löhne gezahlt werden. Denn Armut im Alter resultiert meist aus niedrigen Arbeitslöhnen. Dort muss also ebenfalls angesetzt werden. Ein flächendeckender dynamischster Mindestlohn von 8,50 Euro ist hier ein entscheidender Schritt, den wir in ganz Deutschland endlich gehen müssen", so Bernd Michallik.

 

Heinz Möller

SPD-Pressesprecher