SPD-Verden weist Kritik am Oderplatz-Antrag zurück

Verden (hm). Anwohner des Wohngebietes Oderplatz/Maulhoop nutzten die Gelegenheit, um am Donnerstag auf einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereines im Parkhotel "Grüner Jäger" ihren Unmut am Betreiber des Penny-Marktes in diesem Wohnbereich deutlich zu machen. Kathrin Woltert als Veranstaltungsmoderatorin versicherte, dass der SPD-Ortsverein und auch die SPD-Ratsfraktion sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten ohne Wenn und Aber dafür einsetzen werden, dass in dem großen kernstädtischen Wohngebiet

Kathrin Woltert

auch über dem 31. Oktober hinaus ein Nahversorger ansässig ist.

Auf der Tagung wiesen die SPD-Kommunalpolitiker Heinz Möller und Michael Otten die Kritik seitens der CDU und FDP am Eil-Antrag der SPD-Ratsfraktion, mit dem Bürgermeister Lutz Brockmann und Wirtschaftsförderin Birgit Koröde aufgefordert worden sind, sich der Lösung der Probleme in diesem Wohngebiet besonders zu widmen, als wenig hilfreich und nicht zielführend zurück. Vielmehr sollte es vornehmste Aufgabe aller Fraktionen im Rat der Stadt Verden sein, statt zu zanken alle Kräfte zu bündeln, um die Schließung des Marktes zu verhindern oder dort einen anderen Nahversorger zu etablieren.

Auf der SPD-Tagung waren alle Anwesenden spontan gerne bereit, die von Jessica und Florian Helmbold initierte Unterschriftenaktion zur Sicherung der Nahversorgung als wichtigen Bestandteil einer guten Infrastruktur und der kommunalen Daseinvorsorge rund um den Oderplatz mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Auch werde die SPD-Verden weiter eng mit den Anwohnern im Gespräch bleiben und den Dialog mit ihnen suchen. Dazu versprach Kathrin Woltert, dass das nächste SPD-Stammtischgespräch sich aus dem besonderen Anlass allein mit diesem Thema befassen werde.

Des weiteren stellte SPD-Chef Gerard-Otto Dyck das Veranstaltungsrahmenprogramm der Verdener Sozialdemokraten für die nächsten Monate vor. Dazu gehören unter anderem öffentliche Veranstaltungen mit der SPD-Bundestagskandidatin Christina Jantz zum Armuts- und Reichtumsbericht und den Schlüssen aus der demografischen Entwicklung für die Kommnalpolitik vor Ort.