Besuch beim Wirtschaftsbeirat Achim e.V.

Achim. Die wirtschaftliche Entwicklung Achims wurde in den Räumen des Wirtschaftsbeirates Achim e.V. von Christina Jantz (SPD-Bundestagskandidatin), Gerhard Hasselmann (Vorsitzender des Wirtschaftsbeirates Achim e.V.) und Hans-Jürgen Wächter (Ratsvorsitzender der Stadt Achim) in den Fokus genommen. Die Entwicklung der Innenstadt stellt eine zentrale Frage für die Achimer Bürgerinnen und Bürger dar. Wie kann es gelingen, sie attraktiv und konkurrenzfähig zu gestalten. Hans-Jürgen Wächter machte

Gerhard Hasselmann, Christina Jantz und Hans-Jürgen Wächter

deutlich, „Im Hinblick auf die Herausforderungen für die Gesamtstadt gilt: Der Erfolg von morgen für ein funktionierendes und lebendiges Zentrum ist die Reformbereitschaft von heute”. Nur wenn alle verantwortlichen Akteure mit den Bürgern sowie der privaten Wirtschaft bereit sind, notwendige Reformschritte gemeinsam zu gehen, können Veränderungen auch aktiv und positiv gestaltet werden. “ Mit der guten Autobahnanbindung ist Achim ein exzellenter Wirtschaftsstandort mit Potential“, beschreibt Hasselmann den Standort Achim. Diese Vorzüge gilt es mit den Menschen vor Ort abzustimmen.

Einig sind sich Jantz, Hasselmann und Wächter zudem, dass die Anbindung über den Weserpark hinaus die Verkehrssituation in Uphusen verbessern muss. Rund um das Gewerbegebiet Weserpark entstehen lange Staus, die über die Autobahn – Anschlussstellen hinaus bis nach Uphusen hineinreichen. Eine Entlastung für die betroffenen Anwohner ist hier dringend erforderlich.

Die Bundesregierung hat, so scheint es, einer weiteren Autobahnanbindung, einer Anbindung Achim-West einen Gesehen-Vermerk erteilt. „Allerdings“, bemerkt Christina Jantz, „sind Fragen der Finanzierung und viele weitere – auch von der Bundesebene – noch in keinster Weise geklärt. „Wir stehen am Anfang eines Prozesses“, ergänzt Wächter. „Diese Anbindung macht nur Sinn, wenn auf der anderen Seite eine Verbesserung der Anbindung des Industrie -und Gewerbegebietes auf bremischer und niedersächsischer Seite und damit eine Entlastung für Uphusen mit bedacht und realisiert wird.“

„Die besondere Lage an dem Autobahnkreuz bietet für Achim viele entscheidende Vorteile, sie stellt aber auch eine besondere Herausforderung dar. „Wir müssen unsere Wirtschaft besser fördern und gleichzeitig bei allen Planungen unser Augenmerk auch auf den Lärmschutz legen. Die Bundesregierung stellt hierfür leider viel zu wenig Geld zur Verfügung“, fasst Jantz zusammen.

„Wir werden weiter mit kurzem Draht im Gespräch bleiben“, verabreden Jantz und Hasselmann abschließend.