Christina Jantz bei der Kreisbaugesellschaft

Verden (hm). Rund 2 Stunden nahm sich der Geschäftsführer Olaf Heitkamp Zeit, die Bundestagskandidatin Christina Jantz und ihre Begleiter, Michael Otten vom Rat der Stadt Verden und den Kreistagsabgeordneten Gerard-Otto Dyck, über die aktuellen Aktivitäten der Kreisbaugesellschaft umfassend zu informieren sowie einen Überblick über den Wohnngsbestand der Kreisbau in den Städten und Gemeinden des Landkreises Verden zu geben.

Gerard-Otto Dyck, Christina Jantz und Olaf Heitkamp

In einem gemeinsamen Gespräch in der Geschäftsstelle erläuterte Geschäftsführer Heitkamp die herausragende Bedeutung des Sozialen Wohnungsbaus für Stadt und Landkreis Verden sowie die Herausforderungen der Zukunft für die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft im Zuge des demografischen Wandels. Energiesparender Wohnungsbau, die Schaffung barrierearmen Wohnraums, Wohnungen mit kleinerem Zuschnitt und Sanierungsmaßnahmen im Altbaubestand stünden dabei im Blickpunkt.

Über 1300 Wohnungen werden von der Kreisbau verwaltet. Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in gutem Zustand ist unverändert hoch und so ist es kein Wunder, dass nur drei Wohnungen leerstehen. Die Belegung beträgt also fast 100 Prozent.

Im Anschluss daran, besichtigte die Delegation die vor kurzem wärmegedämmten Wohnungen im Fuhrenkamp mit dem im Keller befindlichen Blockheizkraftwerk. Obwohl ein Mietaufschlag von 11 Prozent möglich gewesen wäre, beschränkt sich die Kreisbau auf eine moderate Mieterhöhung. Olaf Heitkamp: "Damit das Wohnen in Verden bezahlbar bleibt."
Michael Otten, Geschäftsführer einer Wohnungsbaugesellschaft im Nachbarkreis Rotenburg bestätigte: "Ein hervorragender Beitrag gegen Luxussanierungen mit nachfolgendem Leerstand".

Im Lönsweg ist der Neubau von Wohnungen erfolgt, wobei die Enenergie solar, durch Kraft-Wärmekopplung und durch Gas erzeugt wird. Dyck bestätigte: "Wohnungsbau auf höchstem energietechnischen Niveau."

Den Abschluss der Infotour bildeten die Gebäude in der Zollstraße. Hier fügen sich die Wohnungen in ein großzügig geschnittenes Wohnummfeld ein und die Abfallentsorgung ist duch eine computergestütze Mengenmessung auf möglichst geringer Umweltbelastung optimiert. Fazit von Christina Jantz: Ein hervorragendes Beispiel für sozialen Wohnugsbau in Verden und der Wunsch, mit dem Geschäftsführer in weiterem Kontakt zu bleiben.