Karin Hanschmann: Merkel-Regierung betreibt erneut Schönfärberei

Verden/Landkreis (hm). Zu den vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Betreuungsquoten bei Kindern unter drei Jahren hat sich die Verdener SPD-Ratsfrau Karin Hanschmann kritisch geäußert. Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Betreuungsquoten bei Kindern unter drei Jahren zeigen nach den Worten der SPD-Kommunalpolitikerin vor allem eines: Der Bedarf an Plätzen steigt rasant. Der von der SPD durchgesetzte Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz

Karin Hanschmann

ab Eins hat eine enorme Dynamik in die Entwicklung der Kinderbetreuung in Deutschland gebracht. Dieser Prozess wird weitergehen.

Umso peinlicher ist es, so Karin Hanschmann weiter, dass Familienministerin Schröder (CDU) wenige Tage vor der Wahl noch Schönfärberei bei den Zahlen betreibt, indem sie Plätze mit berücksichtigt, die es noch gar nicht gibt. Es sollte jetzt nicht um Statistik gehen, sondern vor allem um die Verbesserung der Qualität der Kinderbetreuung. Das erwarten die Eltern von der Bundesfamilienministerin und dafür hat sie noch keinen Cent ausgegeben, rügt Hanschmann auch als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen im SPD-Kreisverein Verden.

Karin Hanschmann bezeichnet es als wegweisend, dass die SPD bundesweit und vor Ort in den nächsten Jahren weiter in den Ausbau investieren und zusätzliche Plätze schaffen wird. Die SPD werde aber vor allem sofort nach der Wahl die Bundesmittel für den Betrieb und die Qualität der Kitas von heute 845 Millionen Euro auf 1,7 Milliarden Euro jährlich verdoppeln. Wer Qualität in der frühkindlichen Bildung will, muss dafür auch Geld bereitstellen. Die Städte und Gemeinden im Landkreis Verden warten darauf schon lange.