Dietmar Teubert begrüßt Lohnentwicklungen in der Fleischbranche

Landkreis (hm). Dietmar Teubert, Verdener SPD-Kommunalpolitiker und Vorsitzender der SPD-Arbeitnehmerorganisation (AfA) im Landkreis Verden, hat es ausdrücklich begrüßt, dass die Bundesregierung in dieser Woche die Aufnahme der Fleischbranche in das Arbeitnehmerentsendegesetz beschlossen hat.

Dietmar Teubert

Die SPD-Arbeitnehmerorganisation hatte im Jahr 2013 auf mehreren Veranstaltungen die teilweise menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und die Hungerlöhne in der deutschen Fleischindustrie heftig kritisiert. Von daher freut sich Teubert auch in seiner Eigenschaft als DGB-Kreisvorsitzender darüber, dass sich SPD und Unionsparteien darauf verständigt haben, dass für die rund 100 000 Beschäftigten der deutschen Fleischindustrie bereits ab dem 1. Juli ein bundesweit einheitlicher Mindestlohn gelten soll.

Der AfA-Kreisvorsitzende würdigt dies als großen Fortschritt, zumal damit die von der SPD im Koalitionsvertrag mit den Unionsparteien durchgesetzten Vereinbarungen zum Thema Arbeit Wirkung zeigen. Teubert erinnert daran, dass in dieser Branche bei Lohn- und Arbeitsbedingungen seit vielen Jahren Wildwuchs und Willkür herrschte. Besonders die aus dem Ausland kommenden Beschäftigten der Fleischindustrie in Niedersachsen seien geradezu erbärmlich entlohnt und entwürdigend behandelt worden.

Mit der Aufnahme ins Arbeitnehmer-Entsendegesetz kann der zu Jahresbeginn vereinbarte Mindestlohn in der deutschen Fleischindustrie jetzt für alle Beschäftigte umgesetzt werden. Unabhängig davon, ob es sich um eine Arbeitnehmerin oder einen Arbeitnehmer in regulärer Beschäftigung, in Leiharbeit oder um über Werkverträge mit Subunternehmen beschäftigte Menschen handelt, freut sich Sozialdemokrat und Gewerkschafter Teubert.

"Die SPD hält damit Wort, eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen und skandalös niedrigen Löhnen und unwürdigen Arbeitsbedingungen entschieden entgegen zu treten. Es ist Zeit, dass jeder den verdienten Lohn für harte Arbeit erhält", kommentiert Dietmar Teubert abschließend.