Hepke: Freie Wohlfahrtspflege und Sport gleichberechtigt fördern

Landkreis/Achim (hm). Fritz-Heiner Hepke, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt im Landkreis Verden (AWO), hat es am Mittwoch vor den Gremien der Kreis-SPD im Achimer Hotel Gieschen begrüßt, dass die Rot-Grüne Landesregierung in Niedersachsen mit einem Wohlfahrtsgesetz die unverzichtbare Arbeit der anerkannten Wohlfahrtsorganisationen in Zukunft verbindlich und verlässlich finanziell fördern will.

Fritz-Heiner Hepke

SPD-Sozialexperte und Kreistagsabgeordneter Hepke betonte dabei: "Freie Wohlfahrtspflege und Sport in Niedersachsen müssen gleichberechtigt unterstützt werden. Deshalb ist es gut, dass dafür jetzt ein entsprechendes Gesetz von SPD und Grünen auf den Weg gebracht worden ist".

Wie Hepke erläuterte, hatte sich in den vergangenen Jahren das Gleichgewicht der Förderung verschoben. So erhält der Sport aktuell gesetzlich abgesichert 31,5 Millionen Euro und 25 Prozent der möglichen Mehreinnahmen aus Glückspielmitteln. Die Wohlfahrtsverbände hingegen erhalten 21,2 Millionen Euro und 18,63 Prozent der möglichen Mehreinnahmen.

Deshalb findet es der SPD-Kreispolitiker Fritz-Heiner Hepke richtig, dass jetzt mit einem entsprechenden Gesetz dafür gesorgt werden soll, dass die strukturelle Gleichbehandlung von Sport und Wohlfahrtspflege wieder hergestellt wird.

Angesichts von 6 000 gemeinwohlorientierten Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen mit fast 300 000 hauptberuflich Beschäftigten und 500 000 Ehrenamtlichen sei es geboten, so Fritz-Heiner Hepke, die jahrzehntelang erfolgreich praktizierte Gleichbehandlung von Sport und Wohlfahrtspflege wieder herzustellen.

Der SPD-Kreistagsabgeordnete Hepke betonte weiter: "Die Wohlfahrtspflege steht auch im Landkreis Verden vor großen Herausforderungen. Demografischer Wandel, inklusive Gesellschaft und die Verfestigung von Armut in unserem Land und seinen Regionen zwingen die gemeinnützigen Verbände letztlich, die Angebote anzupassen oder auszuweiten. Daher ist eine gleichberechtigte Unterstützung geboten".