Gerard-Otto Dyck: Kooperationsverbot muss vollständig fallen

Verden (hm). Der SPD-Ortsverein Verden hatte es seit langem gefordert. Jetzt hat die Bundesregierung endlich einen Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes in Bildungsbereich im Bundeskabinett verabschiedet, kommentierte Verdens SPD-Vorsitzender und Bildungsexperte der SPD-Kreistagsfraktion, Gerard-Otto Dyck, in einer ersten Stellungnahme erfreut.

Gerard-Otto Dyck

SPD-Bildungsexperte Dyck wörtlich: "Die vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachte Grundgesetzänderung zur Lockerung des Kooperationsverbots von Bund und Ländern in der Bildung ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Alleine aber reicht er nicht aus, denn die vorgeschlagenen Änderungen kommen nur den Hochschulen und der Wissenschaft zugute.

Die Abschaffung des Kooperationsverbotes für alle Bildungsbereiche, von der Schule bis zur Hochschule, ist längst überfällig und eine alte Forderung der Verdener Sozialdemokraten. Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe für die Bund und Länder gemeinsam Verantwortung tragen müssen. Nur wenn dies endlich möglich wird, wird Deutschland auch zu einer echten Bildungsrepublik werden", betonte Gerard-Otto Dyck.

Schulleiter Dyck weiter: "Eltern, Schülerinnen und Schülern aber auch den Lehrenden ist der Sinn eines solchen Kooperationsverbotes nicht mehr länger zu vermitteln. Insbesondere die Union ist aufgefordert, ihren Widerstand gegen die Abschaffung des Kooperationsverbotes im Schulbereich aufzugeben und den Weg für ein neues umfassendes Kooperationsverständnis zu ebnen".