98, 1 Prozent für Bernd Michallik

Langwedel/Landkreis (hm). Äußerst zufrieden sind die Sozialdemokraten im Landkreis Verden mit den personellen und inhaltlichen Ergebnissen des jüngsten SPD-Bezirksparteitages in Hammah im Landkreis Stade. Dies wurde jetzt auch von einer Funktionärskonferenz der Kreis-SPD in Klenkes Gasthaus in Langwedel erfreut bestätigt, zumal SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik mit dem Rekordergebnis von 98,1 Prozent zum neuen Finanzverantwortlichen der SPD in der Elbe/Weser-Region gewählt worden

Bernd Michallik

ist und damit dem geschäftsführenden SPD-Bezirksvorstand angehört.

 

Erfreulich verlief der Bezirksparteitag auch für den SPD-Kreistagsabgeordneten Richard Eckermann (Otersen) und SPD-Landespolitikerin Dr. Dörte Liebetruth (Kirchlinteln), die beide bereits im ersten Wahlgang mit souveränen Stimmergebnissen in den erweiterten SPD-Bezirksvorstand gewählt worden waren. Manuel Kramer (Riede/Berlin) wird außerdem als Bezirksrevisor dafür sorgen, dass die Kassenlage bei den Sozis stimmt.

 

Die beschlossenen Anträge wurden auf der Konferenz in Langwedel von Bernd Michallik vorgestellt. Dabei wurde die Landes- und Bundesregierung aufgefordert, das Wahlgesetz so zu ändern, dass das aktive Wahlalter bei allen Wahlen auf 16 Jahre herabgesetzt wird. Deshalb sollen auch die Lehrpläne aller weiterführenden Schulen so angepasst werden, dass mehr Gewicht auf die Politik und das demokratische System in Deutschland gelegt wird.

 

Durchsetzen konnte sich der SPD-Ortsverein Langwedel mit einem Antrag, in dem der Betrieb von unbemannten Flugsystemen (Drohnen) in einer Höhe mindestens bis 100 m und in Abstand zur Wohnbebauung in einer Entfernung von 1,5 km verboten werden soll. Unterstützung der hiesigen SPDler fand in Hammah auch ein Antrag, in dem die SPD-

Landtagsfraktion aufgefordert wird, zusammen mit der Bundesregierung dafür zu sorgen, dass die Gebühren und Entgelte für den Besuch von Kindertagestagesstätten, Kleinen Kindertagesstätten und solchen Kinderspielkreisen, in denen die Kinder wöchentlich 15 Stunden am Vormittag betreut werden, wegfallen sollen.

 

Aus der Gedankenschmiede des SPD-Ortsvereines Verden stammt ein Antrag, mit dem die SPD-geführte Landesregierung aufgefordert wird, die Stellen für die Schulsozialarbeit fest im Schulgesetz zu verankern. Außerdem wird die Weiterfinanzierung und Entfristung der Schulsozialarbeit landesweit gefordert. Dazu Gerard-Otto Dyck in Langwedel: "Schulsozialarbeit muss ein zuverlässiger Bestandteil des allgemeinen Schulwesens werden".