Kreis-SPD unterstützt DGB-Initiative für bezahlbaren Strom und gute Arbeitsplätze

Landkreis (hm).Die SPD im Landkreis Verden ist nach den Worten ihres Kreisvorsitzenden Bernd Michallik sehr angetan von der aktuellen Unterschriftenaktion des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) für "bezahlbaren Strom und gute Arbeitsplätze". Michallik sagte dem DGB-Kreisvorsitzenden Dietmar Teubert zu, dass die hiesige SPD auf ihren Veranstaltungen in den nächsten Wochen für Unterschriften für diese lobenswerte Kampagne werben werde.

Bernd Michallik

Mit der Aktion fordern die DGB-Gewerkschaften eine Neuorientierung der Energiepolitik. Sie streiten für eine Energiewende mit einem wirtschaftlichen, innovativen und sozialverträglichen Energiemix aus erneuerbaren Energien, Kohle und Gas. "Bezahlbare Energiepreise sind auch ein zentrales Anliegen der Kreis-SPD und der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Arbeit-nehmerfragen (AfA) im Landkreis Verden. Deswegen unterstützt die Kreis-SPD gerne diese Initiative im Sinne eines Schulterschlusses mit den Gewerkschaften, betonte Bernd Michallik!

Der Text in Kurzfassung:

Gemeinsame Unterschriftenaktion
Für bezahlbaren Strom und gute Arbeitsplätze!

"Die nächsten Wochen sind entscheidend für die zukünftige Energiepolitik. Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Energiewirtschaft und in der gesamten Industrie – sowie angeschlossener Bereiche – geht es dabei um ganz viel. Denn eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung ist die Basis von wettbewerbsfähigen Unternehmen und sicheren, guten Arbeitsplätzen.

Es sind bereits zu viele Arbeitsplätze verloren gegangen. Bei allen Entscheidungen zur Energiewende muss der Maßstab sein, dass unsere Arbeitsplätze in der Energieerzeugung wie in den energieintensiven Wirtschaftszweigen gestärkt und gesichert werden. Die Energiewende ist dann eine große Chance, wenn sie zu mehr Beschäftigung führt, statt gute Arbeit zu vernichten. Wir erwarten von den Regierungen im Bund und in den Ländern eine Energiepolitik der wirtschaftlichen und sozialen Vernunft.
. Wir wollen eine Energiewende ohne Arbeitsplatzrisiko und politische Preistreiberei.
. Wir wollen eine Energiewende mit Wachstum und Klimaschutz.

Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und Klimapolitik müssen so miteinander verbunden sein, dass nicht das eine gegen das andere ausgespielt wird.

Die deutsche Energiewende hat eine Priorität gesetzt: den Ausstieg aus der Atomenergie. Jetzt brauchen wir Speicher und Leitungen für die erneuerbaren Energien. Wenn wir das schaffen, ist die Energiewende wirklich auf dem Weg. Versorgungssicherheit ist dabei unverzichtbar. Was nicht geht, ist einen Energieträger nach dem anderen ersatzlos abzuschalten.

Wir gestalten den wirtschaftlichen Strukturwandel mit. Aber wenn aus ideologischen Motiven Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt werden, dann wehren wir uns mit aller Kraft!"