Dietmar Teubert: Grünen Knopf durchsetzen

Verden/Landkreis (hm). "Wenn sich die Menschen Bekleidung kaufen, sollen sie schnell und exakt erkennen können, ob es sich hierbei um ökofaire Ware handelt. Dazu brauchen wir einen "Grünen Knopf" als klar erkennbares Qualitätszeichen". Diese aktuelle Forderung wird von der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen im Landkreis Verden (AfA) und ihrem Kreisvorsitzenden und Verdener SPD-Kommunalpolitiker, Dietmar Teubert, nachdrücklich unterstützt.

Dietmar Teubert

Bei der SPD-Arbeitnehmerorganisation im Landkreis Verden stößt diese aktuelle Initiative der Bundesregierung zum fairen Handel auf globaler Ebene auf uneingeschränkte Zustimmung, so AfA-Chef Teubert in einer Pressemitteilung. Auch die Städte und Gemeinden im Landkreis Verden sollten die Chance nutzen, in dem sie sich als "Fairtrade-Towns" engagieren. Die Kommunen können sich nämlich wegen ihres Engagements um das "Fairtrade-Siegel" bewerben.

 

Teubert begrüßte in diesem Zusammenhang, das vor einigen Wochen auf Bundesebene gegründete "Textilbündnis", dem bereits seriöse Unternehmen, Verbände, Gewerkschaften und andere gesellschaftlich relevante Gruppen angehören. Zu den Zielen dieser Initiative zählt, so der SPD-Kommunalpolitiker, existenzsichernde Löhne und die Verbannung schädlicher Chemikalien bei der weltweiten Textilproduktion zu erreichen.

 

Hintergrund sei, dass ein Großteil unserer Kleidung, ob von Markenherstellern oder Discountern, unter menschenunwürdigen Bedingungen in Billiglohnländern in Südostasien hergestellt wird, so DGB-Kreisvorsitzender Teubert erläuternd. Es müsse erreicht werden, dass sozial- und umweltverträglich produzierte Kleidung vermehrt Einzug in die Geschäfte hält. Außerdem würden immer mehr Verbraucher Wert darauf legen, dass ihre Mode sozial und ökologisch tragbar ist, berichtete Teubert unter Bezug auf entsprechende Untersuchungen.