Bernd Michallik: Offene und vielfältige Gesellschaft verteidigen

Verden (hm). SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik hat die Mitglieder des SPD-Kreisvereines Verden sowie Freundinnen und Freunde der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands dazu aufgerufen, am kommenden Montag, 26. Januar, unter dem Motto "Verden ist Bunt" an der Demonstration gegen die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung teilzunehmen. Treffpunkt ist um 16:30 Uhr auf dem Lugenstein vor dem Domeingang.

Bernd Michallik

Die Sozialdemokraten wollen sich dort gemeinsam mit anderen gesellschaftlich relevanten Kräften gegen Hass, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit stellen. Dazu gehört auch ein klares Signal der "Solidarität mit Frankreich und den Opfern islamistischer Gewalt und die Erkenntnis, dass es unsere freiheitliche Demokratie zu verteidigen gilt", so der SPD-Kreisvorsitzende in einer Pressemitteilung.

 

Bernd Michallik fordert in diesem Zusammenhang auch klare Kante und Null-Toleranz gegenüber Gruppierungen, die unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung dazu ausnutzen, die Freiräume zu missbrauchen, um "die Freiheit selbst zu untergraben, auszuhebeln und abzuschaffen".

 

Weiter betont Bernd Michallik in seinem Aufruf: "Gewaltbereiter Rechtsextremismus, aber auch der bewaffnete politische Islamismus sind hochgefährliche totalitäre Ideologien, die wir mit allen Mitteln des demokratischen Rechtsstaates bekämpfen und besiegen müssen. Vor diesen Feinden unserer Freiheit dürfen wir nicht in die Knie gehen."

 

Michallik hofft auf eine große Teilnehmerzahl bei der Demonstration in der Verdener Innenstadt. Damit würden alle Demokraten beweisen, dass "völkischer Nationalismus, Rassismus und Abschottung" in Verden keine Chance hat. Zur Pediga-Bewegung sagte der SPD-Kreisvorsitzende: "Mit Menschen, die die Ausgrenzung anderer Menschen progagieren, können wir die Werte und Errungenschaften unserer offenen Gesellschaft nicht verteidigen und auch nicht zusammenarbeiten". Weiter warnte Michallik davor, Millionen unschuldiger und rechtschaffender Muslime in Deutschland durch die Hintertür zu Komplizen von Terroristen zu machen. Das grenzt für Michallik an Volksverhetzung.