WG: Mit 14 Tonnen Hilfsgüter nach Zielona Gora (Grünberg)

Verden/Zielona Gora (hm). Mit nennenswerten Geldspritzen der Stadttombola Verden und der Stadt Verden wurde am Wochenende gewährleistet, dass die Spritkosten für den März- Hilfstransport der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Verden (DPG-Verden) in die polnische Partnerregion Zielona Gora/Nowa Sol (Grünberg/Neusalz) sowie ins Grenzstädtchen Gubin (Guben) zusammenkamen, freute sich DPG-Transportleiter Heinz Möller. Es ist diesen Freunden der deutsch-polnischen Freundschaft zu danken, dass beim

2. Transport im Jahre des 30jährigen Bestehens der DPG-Verden  immerhin beachtliche 14 Tonnen mit Sachspenden in die polnische Partnerregion gebracht werden konnten.

 

Dadurch konnte die Transportcrew mit Organisator Heinz Möller, Alexander Heichlan,  Heinrich Habig-horst, Jürgen Weipert, Anton "Toni" Werle,  Stefan Heinbockel, Pastor Heinrich Engelhard, Maria und Jerzy "Jurek" Skrzypek, Christiane und Knut Heinisch, Dimitri Skripkin sowie Natascha Meinhardt und Erich Rottmann wieder vielen polnischen Institutionen, Einrichtungen und ärmeren Bevölkerungskreisen wieder eine Freude bereiten. Christiane und Knut Heinisch (Walle), Heinrich Engelhard sowie Dimitri Skripkin und Natascha Meinhardt waren erstmals dabei und fühlten sich bei bestem Frühlingswetter sichtlich wohl in Verdens polnischer Partnerstadt in Niederschlesien.

 

Insbesondere mit zweckmäßiger Bekleidung für alle Altersschichten wurden diesmal Altenheime, ein Obdachlosenheim, Behindertenbetreuungseinrichtungen sowie eine Einrichtung für Kriegsveteranen bedacht. Ferner gingen die beträchtlichen Sachspenden an die Betreuungsläden für Bedürftige des polnischen Komitees für Soziale Hilfen in der gesamten Woiwodschaft Lubuskie (Lebuser Land) sowie an arme polnische Familien.

 

Auch kleinere Haushaltsgeräte fanden in Polen erfreute Abnehmer. Ferner konnten das Grünberger Bezirkskrankenhaus, das dortige Hospiz und die Sozialstation in Zielona Gora konnten wieder mit medizinischen und orthopädischen Versorgungsgütern wie beispielsweise elektrischen Krankenbetten, Rollstühlen, Rollatoren, Gehhilfen, Toilettenstühlen, Badewannenliften und Windeln (Pampers) bedacht werden.

 

Die meisten Sachspenden hatten diesmal das Verdener Sanitätshaus Müller, Alexander Heichlan, das AWO-Stöbereckchen in Oyten-Bassen, Stefan Heinbockel aus Fintel sowie Ilona Rohde aus Bremen zur Verfügung gestellt oder organisiert.

 

Der Präsident des polnischen Komitees für soziale Hilfen in der Woiwodschaft Lubuskie, Aleksander Sipowicz, und DPG-Transportleiter Heinz Möller sagten allen Spenderinnen und Spendern aus dem Landkreisen Verden, Rotenburg, dem Heidekreis und aus der Stadt Bremen herzlichen Dank für die zur Verfügung gestellten Waren.

 

Das Foto  von Anton Werle zeigt das DPG-Team um Heinz Möller bei der Jahresbesprechung mit den polnischen Freunden vom polnisch-deutschen Freundeskreis in Grünberg beim "Gorallen-Restaurant" in Zielona Gora.