Dyck: Neues Schulgesetz bringt Niedersachsen nach vorn!

Verden/Landkreis. Der Verdener SPD-Kreistagsabgeordnete und Bildungsexperte der Sozialdemokraten, Gerard-Otto Dyck, hält die anhaltende Kritik der heimischen Landtagsabgeordneten Adrian Mohr (CDU) und Dr. Gero Hocker (FDP) am neuen Schulgesetz für oppositionelle Pflichtübungen ohne bildungspolitische Substanz. In einem Kommentar zum neuen Schulgesetz zeigte sich Dyck hingegen am Donnerstag überzeugt, dass es der rot-grünen Landesregierung gelungen ist, jetzt ein Schulgesetz auf den Weg zu

Gerard-Otto Dyck

bringen, dass politische Fehlsteuerungen von CDU und FDP in der Vergangenheit zurücknimmt und wesentlich mehr Chancengerechtigkeit ermöglicht.

 

"Schließlich muss jedes Kind individuell in seinen Interessen und Fähigkeiten gefördert werden, zumal wir eine Gesellschaft benötigen, in der Herkunft und Handicaps für die Bildungsbiografie keine Rolle mehr spielen. Dass neue Schulgesetzt ist dafür eine wichtige Etappe auf dem Weg dahin", betont der Visselhöveder Schulleiter Dyck.

 

Der SPD-Bildungsexperte und Vorsitzende der Kreisstadt-SPD begrüßt es besonders, dass "mit dem neuen Schulgesetz nach den Gesamtschulen nun auch die Gymnasien zum Abitur nach neun Jahren zurückkehren. Endlich bekommen Schülerinnen und Schüler aller Schulen wieder mehr Zeit zum Lernen. Jetzt kommt es außerdem darauf an, die Lehrpläne so zu gestalten, dass eine reibungslose Umsetzung gewährleistet wird und die Berufsorientierung an den Schulen mehr Raum bekommt", so Praktiker Gerard-Otto Dyck. Positiv bewertete es der SPD-Kreistagsabgeordnete zudem, dass die Kommunen durch die Stärkung der Gesamtschulen größeren Handlungs- und Gestaltungsspielraum bekommen.

 

Dyck ist ferner der Auffassung, dass das neue "BildungsChancenGesetz" für insgesamt bessere Bildung, mehr Bildungsgerechtigkeit und bessere Chancen für alle Schülerinnen und Schüler im Landkreis Verden sorgt. "Der Name des Gesetzes ist Programm. Das BildungsChancenGesetz bringt das Zukunftsland Niedersachsen voran", betont der SPD-Kreispolitiker.

 

Als Kernpunkte des Schulgesetzes sieht er das neue, moderne Abitur nach 13 Jahren für die Gymnasien in Niedersachsen, bessere Ganztagsschulen, die Gleichberechtigung der Gesamtschulen mit anderen Schulformen im Land und die überfällige Abschaffung der Schullaufbahnempfehlung für Grundschüler.

 

Dyck lobte auch den beispiellosen Dialogprozess vor der Verabschiedung des neuen Schulgesetzes. "Ob Landesschülerrat, GEW, DGB und Landeselternrat oder dem Verband Sonderpädagogik, die Zustimmung ist sehr groß.  Das ist auch eine grundlegende Legitimation für die wichtigen und richtigen Reformen im Bildungs- und Zukunftsland Niedersachsen".

 

Dyck weiter konkret: "SPD und Grüne gehen bei der Weiterentwicklung von Gymnasien und Gesamt-schulen den richtigen Weg, machen Fortschritte bei der schulischen Inklusion ohne die Beteiligten zu überfordern. Das neue Schulgesetz eröffnet neue Perspektiven und ist eine verlässliche Konstante für Schule und Bildung in Niedersachsen und seinen Regionen. Das Bildungsland Niedersachsen wird endlich zukunftsfähig weiterentwickelt".

 

Gegen die Stimmen von Adrian Mohr (CDU) und Dr. Gero Hocker (FDP) sorgt die ROT-GRÜNE-Landesregierung mit ihrer Landtagsmehrheit zudem dafür, dass in der Legislaturperiode 2013 – 2018 mehr als eine Milliarde Euro zusätzlich für Bildung investiert wird. Mit ihrem Stimmverhalten haben die Oppositionsabgeordneten Mohr und Hocker im Landtag ganz gewiss nicht die Interessen der Städte und Gemeinden im Landkreis Verden und ihrer Bürgerinnen und Bürger vertreten, ist sich Gerard-Otto Dyck sicher.