Karin Hanschmann: Das neue ElterngeldPlus bringt mehr Flexibilität für Eltern

Verden/Landkreis (hm). SPD-Ratsfrau Karin Hanschmann (Verden)macht darauf aufmerksam, dass zum 1. Juli 2015 das neue ElterngeldPlus wirksam wird, das im November 2014 im Deutschen Bundestag beschlossen wurde. Hierzu erläutert Karin Hanschmann die Einzelheiten: Eltern, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren werden, profitieren vom neuen ElterngeldPlus. Damit wird es Männern und Frauen ermöglicht, die familiäre Sorge und den Beruf

Karin Hanschmann

partnerschaftlicher zu teilen und die Elternzeit flexibler zu gestalten.

Aus Studien ist hinreichend bekannt, so Karin Hanschmann weiter, dass sich die Mehrzahl der Familien heute wünscht, dass es zu eine partnerschaftliche Aufteilung beim Einkommen und in der Familie kommt. 

Viele Mütter würden gerne mehr arbeiten; viele Väter würden gerne mehr Zeit mit der Familie verbringen. Dazu leistet das neue ElterngeldPlus einen wesentlichen Beitrag.

Eltern, die nach der Geburt des Kindes Teilzeit arbeiten möchten, können die Bezugszeit des Elterngeldes verlängern: Aus einem Elterngeldmonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate. Entscheiden Mütter und Väter sich, Beruf und Kinderbetreuung partnerschaftlich zu teilen, bekommen sie mit dem Partnerschaftsbonus jeweils vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate. 

Zudem können Mütter und Väter nun 24 statt wie bisher zwölf Monate der Elternzeit zwischen dem dritten und achten Lebensjahr des Kindes nehmen.

Karin Hanschmann abschließend: Das ElterngeldPlus ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen Gleichstellungspolitik. Denn mehr Zeitsouveränität ist Voraussetzung dafür, dass insbesondere mehr Frauen Karriere leben können und dafür, dass Männer mehr Zeit für die familiäre Sorge haben.

Die SPD löst damit ein weiteres Wahlversprechen ein: Wir schaffen mehr Zeit für Familie und mehr Zeit für Partnerschaftlichkeit. Damit ist das neue ElterngeldPlus auch ein wichtiger Schritt hin zu der von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) vorgeschlagenen Familienarbeitszeit.