Mit über 14 Tonnen Hilfsgüter nach Meseritz

Verden/Miedzyrzecz (hm). Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Verden (DPG) ist dem Landkreis Verden sowie Rechtsanwältin Sabine Osmers (Verden), Ralf Heinemann (Blender), Heinrich Habighorst (Blender) und dem Mieterverein für den Landkreis Verden sehr dankbar, weil sie es letztlich ermöglicht haben, dass die Spritkosten für den August-Hilfstransport der DPG-Verden zur Nervenklinik in die polnische Kreisstadt Miedzyrzecz, dem früheren Meseritz-Obrawalde, zusammen kamen. Es war der bereits

6. Großtransport der DPG-Verden im Jahre 2015. Diesmal fanden über 14 Tonnen an Sachspenden über die DPG-Verden den Weg in die Partner-Woiwodschaft Lubuskie (Lebuser Land).

Bei der Aktion am Wochenende waren Organisator Heinz Möller, Alexander Heichlan, Viktor Fass, Heinrich Habighorst, Anton "Toni" Werle, Erich Rottmann, Ralf Heinemann sowie Stefan, Anton und Angelina Heinbockel (Fintel) dabei. In der Nervenklinik, einer einstigen Nazi-Vernichtungsanstalt, freute sich Krankenhausdirektorin Dr. Ewa Nowack-Lewicka besonders über die tonnenschweren leckeren Lebensmittel des Verdener Unternehmens Mars für ihre schwerstbehinterten Patientinnen und Patienten. "Welch eine super Auswahl", rief die Neurologin in deutscher Sprache anerkennend aus. Danach lies sie über Dolmetscher Leon Lisowski (Zielona Gora) ausrichten, wie sehnlichst der Transport des DPG-Teams erwartet worden war.

Ferner freute sich Neurologin Dr. Ewa Nowack-Lewicka über medizinische Geräte, Krankenhausbedarfsartikel, orthopädische Versorgungsgüter wie Rollatoren, Roll- und Toilettenstühle, Gehhilfen, Reha-Trainingsgeräte sowie warme Oberbekleidung für ihre Schützlinge.

Allein ein Lkw und ein Kleintransporter hatten erneut fast neuwertige Krankenbetten dabei, die vom Verdener  Sanitätshaus Müller und Einzelspendern aus Blender, Thedinghausen und Rotenburg zur Verfügung gestellt worden waren. Diese sorgten für besonders große Dankbarkeit bei Dr. Ewa Nowack-Lewicka, dem dortigen Pflegepersonal und den gehandicapten Patienten. Wegen des großen Bedarfs an Hilfsgütern wird die DPG-Verden noch in diesem Jahr einen weiteren Großtransport zur Nervenklink organisieren, versprach Heinz Möller.

Zum Foto: Die Arbeit ist fast geschafft – "Die DPG-Crew" um Heinz Möller aus den Landkreisen Verden und Rotenburg mit den polnischen Freunden auf dem Gelände der Nervenklinik in Miedzyrzecz (Meseritz). Das Termometer zeigte dabei 38 Grad an.