Endlich Neustart des sozialen Wohnungsbaus

SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik freut sich darüber, dass sich die SPD im Landkreis Verden auf dem Bundesparteitag in Berlin mit ihren Forderungen nach einem Neustart des sozialen Wohnungsbaus durchsetzen konnte.

Bernd Michallik

Zu diesem Thema waren die hiesigen Sozialdemokraten in der Bundeshauptstadt unter dem Motto "Bezahlbare Wohnungen für die Menschen statt Geld für die Spekulanten" angetreten und nannten dies eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Kommunen mit den Ziel, die Not auf dem Wohnungsmarkt zu lindern.

Bernd Michallik in einer Pressemitteilung der Kreis-SPD weiter: "Wir werden bei den Kommunalwahlen 2016 und bei den folgenden Wahlen in Bund und Land gewinnen, wenn wir die Wohnungsversorgung in den Städten und Gemeinden sicherstellen. Dafür hat der SPD-Bundesparteitag jetzt die richtigen Weichenstellungen vorgenommen".

Auch die Kreis-SPD und die SPD-Gliederungen in den Städten und Gemeinden setzen sich für eine Forcierung des sozialen Wohnungsbaus ein und werden gemeinsam mit der SPD-Kreistagsfraktion auch auf kommunaler Ebene die richtigen Rahmenbedingungen dafür schaffen. Wegweisend ist dafür bereits der umfassende Antrag der SPD-Stadtratsfraktion im Rat der Stadt Verden sowie die jüngsten Haushaltsbeschlüsse des Verdener Kreistages auf Vorschlag von Landrat Peter Bohlmann, betont der SPD-Kreisvorsitzende.

Alle Sozialdemokraten im Landkreis Verden sind sich darin einig, so Bernd Michallik weiter, dass im Fokos der nächsten Jahre der Wohnungsbau stehen muss. Dabei will die Kreis-SPD der Motor sein, wobei hierfür auch eine gleiche unermüdliche Kampagne der SPD wie einst für den Mindestlohn auch für den Wohnungs- bau zweckmäßig ist.

Außerdem brauchen wir den Ausbau der sozialen Stadt,  Anreize für die energetische Sanierung und ins- besondere mehr Geld aus Berlin und Hannover für den sozialen Wohnungsbau, bekräftigt der SPD-Kreisvorsitzende. Er appelliert deshalb auch an alle Bundes- und Landespolitiker einzusehen, dass der soziale Wohnungsbau und die Integration zusammengehören und Integration nur gelingen wird, wenn für alle Bevölkerungsgruppen genügend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung gestellt wird.