Dyck fordert mehr Engagement bei der Elektromobilität

Verden/Landkreis (hm). Gerard-Otto Dyck, SPD-Kreistagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD in der Kreisstadt Verden, plädiert für verstärkte Anstrengungen vom Bund und Land zum Ausbau der Elektromobbilität. Insbesondere sieht Dyck dabei den Bund in der Pflicht. "Klar ist, dass keine der Maßnahmen die wir auf Landesebene anschieben können ausreicht, Elektrofahrzeugen zum Marktdurchbruch zu verhelfen. Hier ist eindeutig der Bund in der Pflicht, die richtigen Anreize zu setzen, zumal sich die

Gerard-Otto Dyck

aktuellen Rahmenbedingungen für die Elektromobilität durch die derzeit sehr niedrigen Benzinpreise verschlechtert haben.

 

Die Elektromobilität ist aber ein wichtiger Baustein der Energiewende und des Klimaschutzes. Wenn es gelingt, die Speicherkapazitäten der Elektromobile in die Energienetze einzubinden, wird sie weiter an Bedeutung gewinnen. Aber auch Niedersachsen sollte seinen Beitrag dazu leisten, dieser Zukunftstechnologie auf die Beine zu helfen“, betont Gerard-Otto Dyck im Pressedienst der Kreis-SPD.

 

Der SPD-Kreistagsabgeordnete bedauert, dass Ende 2014 bundesweit noch nicht einmal 25.000 elektrisch betriebene Fahrzeuge in Deutschland unterwegs waren. „Wenn die Bundesregierung an dem erstrebenswerten Ziel festhält, bis 2020 eine Million derartiger Fahrzeuge zuzulassen, dann braucht es jetzt enorme Anstrengungen. Andere Länder, wie beispielsweise Kanada, sind uns da mittlerweile ein gutes Stück voraus“, gibt Dyck zu bedenken.

 

Es freut Gerard-Otto Dyck jedoch, dass Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel jüngst ankündigte, ein Markteinführungsprogramm für Elektrofahrzeuge auflegen zu wollen. Im Gespräch sei dabei, einen Zuschuss von 5.000 Euro pro Elektrofahrzeug zu gewähren sowie ein Beschaffungsprogramm für die öffentliche Hand aufzulegen. Angedacht sei zudem ein Bundesprogramm für den Ausbau der Ladeinfrastruktur, berichtet der SPD-Kreistagsabgeordnete.

 

„Nur so geht es, Bund und Land Hand in Hand. Dann bin ich zuversichtlich, dass der Marktdurchbruch für die Elektromobilität gelingen wird“, betont Dyck abschließend.