AWO will sich ein neues Grundsatzprogramm geben

Verden/Landkreis (hm). Über 270 Delegierte aus allen Landes- und Bezirksverbänden der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Deutschland waren in der Koblenzer Rhein-Mosel Halle dabei, als die AWO zu ihrer 7. AWO-Sozialkonferenz zusammenkam. Aus dem Landkreis Verden war AWO-Kreisvorsitzender und SPD-Sozialexperte Fritz-Heiner Hepke (Uphusen) dort einer der engagiertesten Debattenteilnehmer.

"Diese Konferenz gab den Startschuss für die Entwicklung eines neuen AWO-Grundsatzprogramms. Mit dem Ergebnis dürfen wir auch als AWO-Kreisverband hoch zufrieden sein. Auch für die Arbeit vor Ort haben wir von den Delegierten derart viele gute Impulse, Ideen und Anregungen erhalten, dass der nun anstehende Arbeitsprozess bis zur Verabschiedung des neuen Grundsatzprogramms unglaublich spannend wird", berichtete Hepke jetzt vor dem AWO-Kreisvorstand in Verden.

 

Für Hepke ist auf der AWO-Bundestagung in Koblenz auch deutlich geworden: "Es gibt keine Alternative zur Arbeiterwohlfahrt in Deutschland. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil zur Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen. Die AWO-Grundwerte sind aktueller denn je. Darauf können wir stolz sein".

 

Die Stärken der AWO sind ihr Wissen um die soziale Realität und ihre zivilgesellschaftliche Einbettung in der Gesellschaft. In acht Arbeitsstationen seien auf der 7. Sozialkonferenz entsprechend unterschiedliche Themen wie "Prinzipien der Arbeit", "Armut und Reichtum" oder die "AWO-Grundwerte heute" diskutiert worden, berichtete Fritz-Heiner Hepke.

 

Parallel zur Konferenz sei auch eine Homepage zum Grundsatzprogramm freigeschaltet worden, die jetzt von allen Interessierten vor Ort unter grundsatzprogramm.awo.org abrufbar ist.

 

Hepke abschließend: "Wir haben das gemeinsame Ziel einer gerechten Gesellschaft. Den nun beginnenden breiten Diskussionsprozess sollten wir als Chance sehen und nutzen".