Große Freude im polnischen Miedzyrzecz über Spenden aus Deutschland

DPG-Frühlingstransport ging nach Meseritz Verden/Miedzyrzecz (hm). Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Verden (DPG) ist auch im 31 Jahr ihres Bestehens zahlreichen Gönnerinnen und Gönnern sehr dankbar, weil sie es letztlich wieder ermöglicht haben, dass die Spritkosten für den mittlerweile schon traditionellen Frühlings-hilfstransport der DPG-Verden zur Nervenklinik in die polnische Kreisstadt Miedzyrzecz, dem früheren Meseritz-Obrawalde, zusammen kamen. Es war immerhin bereits der

3. Großtransport der DPG-Verden im Jahre 2016.

 

Bei der Aktion am Wochenende   waren DPG-Transportleiter Heinz Möller, Anton-Toni Werle, Heinrich Habighorst,  Erich Rottmann, Robert und Stefan Heinbockel (Fintel) sowie Maria und Jerzy "Jurek" Skrzypek dabei. In der Nervenklinik, einer einstigen Nazi-Vernichtungsanstalt, freute sich Krankenhausdirektorin Dr. Ewa Nowack-Lewicka besonders über leckere und dringend erbetene tonnebschwere Lebensmittel des Verdener Unternehmens Mars für ihre schwerstbehinderten Patientinnen und Patienten.

 

Ferner freute sich Neurologin Dr. Ewa Nowack-Lewicka über medizinische Geräte, Krankenhaus-bedarfsartikel, orthopädische Versorgungsgüter wie Rollatoren, Roll- und Toilettenstühle, Gehhilfen, Reha-Trainingsgeräte, Krankenbetten sowie über neuwertige bekleidung für ihre Schützlinge.

 

 

Krankenhaus-Hauptdirektor Jacek Hudziak unterstrich, wie enorm wichtig die Hilfsgüter aus Verden für seine Klinik sind, zumal vom polnischen Staat für die Betreuung eines Patienten pro Tag lediglich 10 Zloty zur Verfügung gestellt werden, gerade mal 2, 50 Euro. Direktor Hudziak dankte allen Spenderinnen und Spendern und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, auch im weiteren Verlaf des Jahres 2016 mit Hilfe aus Verden und der DPG rechnen zu können. Dies sagte Heinz Möller im Rahmen der Möglichkeiten gerne zu.

 

Die meisten Spenden hatten diesmal das Verdener Unternehmen Mars, die AWO-Sozialkaufhäuser in Bassen und Verden, das Sanitätshaus Müller in der Kreisstadt sowie Alfons Adam (Langwedel) und Dr. Hans-Michael Künnemeyer (Thedinghausen) bereitgestellt oder eingeworben, berichtete Heinz Möller dankbar. Es freulich war auch, dass der fünfzehnjährige Robert Heinbockel in der Seenlandschaft der polnischen Gemeinde Pszczew (Betsche) die Prüfung zu seinem EU-Angelschein am Wochenende mir Glanz und Gloria bestanden hatte. Dolmetscher Mgr. Leon Lisowski war bei der Übersetzung der schwierigen Prüfungsaufgaben behilflich.

 

Zum Foto: 1. Dr. Nowack-Lewicka sagt Dankeschön. 2.  Die Arbeit  ist fast geschafft – Das DPG-Team um Heinz Möller aus den Landkreisen Verden und Rotenburg (Wümme) mit den polnischen Freunden auf dem Gelände der Nervenklinik in Miedzyrzecz (Meseritz). 3. Gedenkstätte für die Nazi-Opfer.