Fritz-Heiner Hepke in den AWO-Bezirksvorstand gewählt

Hannover/Landkreis (hm). Auf der Bezirkskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Bezirksverband Hannover, dem auch der AWO-Kreisverband Verden angehört, wurde am Sonnabend in einer ganztägigen Tagung in der Landeshauptstadt ein neuer Vorstand gewählt. Wie sie es bereits im Vorfeld angekündigt hatte, trat die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack nach vier Jahren als AWO-Bezirksvorsitzende nicht mehr an, um sich verstärkt ihren bundespolitischen Aufgabestellungen widmen zu können.

Fritz-Heiner Hepke

Die Tätigkeit von Kerstin Tack als AWO-Bezirksvorsitzende wirkt jedoch positiv in die Zukunft hinein, berichtet AWO-Sprecher Heinz Möller jetzt von der Konferenz, denn der AWO-Bezirk wurde neu aufgestellt, wird jetzt professioneller betrieben, die Arbeit des AWO-Jugendwerkes kräftig ausgebaut und die AWO-Bezirksfinanzen- und einrichtungen wurden finanziell und organisatorisch konsolidiert und neu aufgestellt. Ein guter Start des neuen AWO-Bezirksvorsitzenen Marco Brunotte (Hannover) also praktisch vorpro-grammiert. Marco Brunotte gehört als SPD-Abgeordneter dem Niedersächsischen Landtag an und dort Sozial- und Wohnungsbauexperte einer Fraktion.

 

Fritz-Heiner Hepke aus Achim, Vorsitzender des AWO-Kreisverbandes Verden, gehört in den nächsten vier Jahren zu den engsten Mitarbeitern von Marco Brunotte, denn Hepke wurde mit einem überzeugenden Wahlergebnis als Beisitzer in den AWO-Bezirksvorstand gewählt und vertritt die hiesige AWO-Region auch auf den AWO-Bundeskonferenzen sowie den speziellen Sozialkonferenzen des anerkannten Wohlfahrtsverbandes.

 

Die Bezirkskonferenz ist das höchste Gremium des Wohlfahrtsverbandes, in dem über 20 000 Menschen in der Mitte Niedersachsens in 19 Kreisverbänden und über 100 Ortsvereinen organisiert sind. Unter dem traditionellen Motto "Hauptsache AWO – Gemeinsam in eine soziale Zukunft" bestimmten die AWO-Delegierten aus dem Landkreis Verden in Hannover auch über die sozialpolitische Ausrichtung des Verbandes mit.

 

Die Delegierten entschieden über zahlreiche Anträge, die von Inklusion im Bildungssystem, gesellschaftlicher Teilhabe, Maßnahmen gegen Kinderarmut, Beteiligung von Freiwilligen an der Gestaltung der AWO, Sicherstellung der ambulanten und stationären Altenpflege, Sicherung des Rentenniveaus und Maßnahmen gegen Altersarmut sowie für die Bürgerversicherung geprägt waren, so Heinz Möller abschließend.