Mai-Hilfstransport der DPG-Verden erfolgreich aus Polen zurück – Zeichen der Hoffnung gesetzt

Verden/Landkreis (hm). Mit nennenswerte Geldspritzen von Roswitha Urbanski, Jago Kusche, Eva und Heinz Hibbeler sowie dem Landkreis Verden wurde am Wochenende gewährleistet, dass die Spritkosten für dem Mai-Hilfstransport der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Verden (DPG-Verden) in die polnische Partnerregion Zielona Gora/Nowa Sol (Grünberg/Neusalz), den Partnerstädten von Verden und Achim, sowie ins Grenzstädtchen Gubin (Guben) zusammenkamen. Es war bereits der 4. Hilfstransport im Jahr 2016,

Dadurch konnte die Transportcrew mit Heinz Möller, Erich Rottmann, Sigrid Teubert, Norbert Praßel, Heinrich Habighorst, Hans-Joachim Becker sowie Maria und Jerzy "Jurek" Skrzypek wieder mit einer tonnenschweren Ladung an humanitären Sachspenden nach Polen touren. Für den Blenderaner Norbert Praßel war es der erste Hilfstransport mit der DPG-Verden. Er äußerte sich begeistert über die Attraktivität von Zielona Gora und Nowa Sol sowie über die Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft der polnischen Freunde.

 

Insbesondere mit neuwertiger Bekleidung für alle Altersschichten wurden diesmal Altenheime, ein Obdachlosenheim, Behindertenbetreuungseinrichtungen sowie eine Einrichtung für notleidende Kriegsopfer bedacht. Ferner gingen die Sachspenden an die Betreuungsläden für bedürftige Menschen des polnischen Komitees für Soziale Hilfen in der gesamten Woiwodschaft Lubuskie (Lebuser Land) sowie direkt an bedürftige Bevölkerungskreise, zumal den DPGlern um Heinz Möller die sozialen Brennpunkte in der Partnerregion aus jahrzehntelanger Erfahrung hinreichend bekannt sind.

 

Auch kleinere Haushaltsgeräte fanden in Polen sichtlich erfreute Abnehmer.  Außerdem wurden das Grünberger Bezirkskrankenhaus, das dortige Hospiz und die Sozialstation in Zielona Gora wieder mit medizinischen und orthopädischen Versorgungsgütern wie beispielsweise Rollstühlen, Rollatoren, Gehhilfen, Toilettenstühlen, Badewannenliften, Windeln (Pampers), Reha-Geräten sowie Spezialnahrung für Krebspatienten bedacht.

 

Die meisten Sachspenden hatten diesmal die AWO-Sozialkäufhäuser in Oyten-Bassen und Verden, das Verdener Sanitätshaus Müller sowie AWO-Kreisvorsitzender Fritz-Heiner Hepke (Achim) zur Verfügung gestellt oder eingeworben.

 

Der neue Sprecher des polnischen Konitees für Soziale Hilfen in der Woiwodschaft Lubuskie, Zbigniew Pedzinski, sowie Heinz Möller sagten allen Spenderinnen und Spendern aus den Landkreisen Verden, Rotenburg, dem Heidekreis und in der Stadt Bremen herzlichen Dank für die zur Verfügung gestellten Waren.

 

Zbigniew Pedzinski brachte die dringende Bitte und Hoffnung zum Ausdruck, auch im weiteren Verlauf des Jahres 2016 von der DPG-Verden regelmäßig unterstützt zu werden und schilderte die zahlreichen sozialen Brennpunkte in der Woiwodschaft Lubuskie. Hier setze die DPG-Verden immer wieder ein Zeichen der Hoffnung für die Menschen und sozialen Betreuungseinrichtungen, unterstrich er.

 

Zum Foto: Wieder ein Hilfstransport erfolgreich abgeschlossen. Die DPG-Familie um Heinz Möller macht Pause vor der Sozialstation in Zielona Gora!