Dietmar Teubert: Übergang von der Arbeit in die Rente besser flexibel absichern

Verden/Landkreis (hm). Den aktuellen Gesetzentwurf zur Flexi-Rente hat AfA-Kreisvorsitzender und SPD-Kommunalpolitiker Dietmar Teubert (Verden) kritisch unter die Lupe genommen und Nachbesserungen angeregt.

Dazu erklärte der Vorsitzende der SPD-Arbeitnehmerorganisation im Landkreis Verden und Gewerkschafter Teubert in einer AfA-Pressemitteilung: "Wir halten es grundsätzlich für den falschen Anreiz, es für Arbeitgeber billiger zu machen, Menschen jenseits der 65 zu beschäftigen. Es muss vielmehr darum gehen, Menschen bis zur Rente in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zu halten und ihren Übergang von der Arbeit in die Rente besser flexibel abzusichern".

Dietmar Teubert weiter: "Dazu müssen zunächst die Arbeitgeber sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bis zur Rente ermöglichen. Noch immer schaffen es viele nicht bis zur Rente, sie müssen hohe Abschläge hinnehmen und erleben, wie ihre Lebensleistung entwertet wird. Es ist bedrückend, dass nur 35 Prozent der 60 bis 65-jährigen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, je näher das Renteneintrittsalter rückt, desto stärker sinkt der Anteil. Es ist nicht allein der vielzitierte Dachdecker, sondern auch die Altenpflegerin oder der Schichtarbeiter, die es einfach nicht bis zur Rente schaffen".

Für den AfA-Kreisvorsitzenden Teubert sind die Arbeitgeber hier gefordert, aber auch die Politik, die die Übergänge in die Rente dringend verbessern muss – die Vorschläge von Teilrente über neue Formen der Altersteilzeit und besseren Absicherung auch für die, die gesundheitlich angeschlagen sind, liegen schon lange auf dem Tisch. Aber gerade an dieser Stelle muss die Koalition entschieden nachbessern".