Aufruf zum Antikriegstag 2016

"Viele Millionen Menschen sind heute weltweit Opfer von Kriegen und Bürgerkriegen, von politischer, ethnischer und religiöser Verfolgung und suchen Schutz in anderen Regionen ihres Heimatlandes, in Nachbarländern oder auch bei uns. Ihre Würde zu schützen muss uns Verpflichtung sein, scheibt der Sprecher der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Verden (DPG-Verden) und SPD-Kreistagsabgeordneter Heinz Möller unter dem Motto "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus" zum Antikriegstag 2016 am 1.September

Er verdeutlicht, dass DPG und SPD für Frieden, Demokratie und Freiheit stehen. Mit dem Antikriegstag erinnern etliche demokratische Organisationen aus guten Gründen an den brutalen Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen und den Beginn des 2. Weltkriegs an 1. September 1939, mit seinen 60 Millionen Toten. Gleichzeitig erinnern diese Organisationen an Millionen Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und Andersdenkende, die wegen einer menschenverachtenden und faschistischen Ideologie verfolgt und ermordet wurden.

 

"Die Würde des Menschen ist unantastbar" muss die unumstößliche Lehre aus Faschismus und Krieg sein. Nur durch die Zusammenarbeit in der Europäischen Union und ihren Vorläuferorganisationen konnten in den letzten 71 Jahren Kriege und militärische Auseinandersetzungen zwischen den Mitgliedsstaaten verhindert werden.

 

Die DPG-Verden und befreundete Organisationen stehen deshalb zur Europäischen Union und setzen sich gleichzeitig für die Achtung der Menschenrechte sowie für verbesserte ökonomische und gesellschaftliche Teilhabe ein. Deshalb wird sich die DPG-Verden gemeinsam mit Partnerorganisationen aus dem Landkreis Verden auch künftig im Rahmen ihrer Möglichkeiten für den Aufbau eines guten Sozial- und Gesund-heitswesens im Nachbarland Polen unter der Ziesetzung von "Frieden, Freiheit und Völkerverständigung" einsetzen, bekräftigt DPG-Sprecher und Sozialdemokrat Möller.