Hepke berichtet von zukunftsweisenden Beschlüssen auf der AWO-Bundeskonferenz

Verden/Landkreis (hm). "Es waren drei ereignisreiche Tage mit vielen engagierten und zukunftsweisenden Beschlüssen für die zukünftige Verbandsarbeit und einer beeindruckenden Rede von SPD-Parteichef und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel". Diesen Eindruck vermittelte AWO-Kreisvorsitzender Fritz-Heiner Hepke (Uphusen) jetzt über den Verlauf und die Ergebnisse der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Wochenende in Wolfsburg vor dem AWO-Kreisvorstand.

Dabei wurden unter anderem sozialpolitische Beschlüsse gegen Altersarmut und für gute und kostenfreie Bildung verabschiedet. Für die künftige AWO-Verbandsausrichtung sind die Beschlüsse "Grundsätze für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung" und "Die AWO für Vielfalt" wegweisend", informierte Hepke in der Kreisstadt.

"Die AWO fordert ein Rentenkonzept, das auch zukünftigen Rentnern eine armutsfreie Rente garantiert", berichtete der AWO-Kreisvorsitzende. Es müsse Schluss sein mit dem immer weiter sinkenden Rentenniveau. Die gesetzliche Rente muss es gewährleisten, dass man seinen Lebensstandard halten kann. Deshalb steht auch der AWO-Kreisverband zum Wolfsburger Beschluss, dass die Rentenanpassungsformel so verändert werden müsse, dass das Rentenniveau nicht weiter abgesenkt sondern schrittweise wieder erhöht wird, betonte Hepke auch als Sozialexperte der Kreis-SPD.

Auch für die hauptamtliche Arbeit der Arbeiterwohlfahrt vor Ort sei es wichtig und richtig, dass sich die AWO sowohl als Arbeitgeberin als auch als Anbieterin sozialer Dienste an ihre Werte binden und sich daran messen lassen müsse, betonte Berichterstatter Hepke. Ferner habe sich die AWO in Wolfsburg überzeugt davon gezeigt, dass es für die Entwicklung der Gesellschaft im 21. Jahrhundert eine gezielte Politik der Vielfalt braucht, erklärte der AWO-Kreisvorsitzende.

Dabei gehe es vor allem um die Wertschätzung von Vielfalt. Umgesetzt werden soll dies, indem die AWO durch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Interessensvertretungen erörtert, welche Bedürfnisse und Erwartungen die Menschen in ihrer Vielfalt an die Einrichtungen und Dienste der Arbeiterwohlfahrt haben, gab Hepke als Marschrichtung für die nächste Zeit vor, zumal die Beschlüsse der Bundeskonferenz für den Gesamtverband bindend seien.