Petra Roselius lobt Gesetzentwurf zur Lohngerechtigkeit

Thedinghausen/Landkreis (hm). Petra Roselius aus Thedinghausen, die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende und SPD-Kommunalpolitikerin, hat den Gesetzentwurf von Familienministerin Manuela Schwesig zur Lohngerechtigkeit für die Kreis-SPD ausdrücklich begrüßt. "Das Gesetz ist ein Meilenstein in der Geschichte der Frauenpolitik", kommentierte Roselius in einer Pressemitteilung der Kreis-SPD. Insbesondere erhofft sie von diesem Gesetz weniger von Altersarmut betroffene Frauen.

Petra Roselius

"Wer heute weniger verdient, bekommt bekanntlich morgen weniger Rente. Das Gesetz zur Lohngerechtigkeit beseitigt damit für viele Frauen nicht nur eine nicht zu erklärende Ungerechtigkeit, sondern verschafft ihnen auch ein besseres Einkommen und damit auch eine bessere Rente".

Klar ist aber auch, so Petra Roselius, dass viele Frauen von dem Gesetz nicht profitieren, da vor allem Frauen in kleinen und mittleren Betrieben arbeiten, die weniger als 200 Mitarveitende beschäftigen.

"Diese Grenze von 200 Beschäftigten ist zu hoch gegriffen. Hier muss nachgebessert werden", kritisiert die SPD-Frau und fordert die SPD-Bundestagsfraktion zu entsprechenden Initiativen während der parlamentarischen Beratungen des Gesetzentwurfes auf.

Wie wichtig Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern bei gleicher Qualifikation ist, zeige der Fakt, dass Frauen in Deutschland im Schnitt immer noch über 20 Prozent weniger Gehalt und über 50 Prozent weniger Rente als Männer bekommen, verdeutlicht Petra Roselius.

Gerade ein Blick auf dir tatsächliche Verteilung von beispielsweise Geld und Macht in Deutschland offenbare große Unterschiede. Solche so genannten Gender Gaps in den Bereichen Bildung, Einkommen, Beteiligung zeigen, dass Gleichstellung nur als Querschnittsaufgabe zu realisieren ist. So ist beispielsweise die Gleichstellung von Frauen im Arbeitsleben eng an eine verbesserte Kindertagesbetreuung geknüpft, erläutert die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende.

"Gleichstellungspoltik muss verstärkt ins Zentrum der Politik gerückt werden. Sie ist und bleibt eine Querschnittsaufgabe für alle Arbeitsfelder und muss umfassend mt den nötigen Ressourcen ausgestattet werden", folgert Petra Roselius abchließend, die die Kreis-SPD auch im Kreis-Frauenrat vertritt.