SPD-Aufruf zum 1. Mai 2017 – Soziale Gerechtigkeit, gute Rente und Integration im Blickpunkt

Verden/Landkreis (hm). Der SPD-Kreisverein Verden sowie die acht SPD-Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften im Landkreis Verden rufen auch in diesem Jahr ihre Mitglieder sowie sozialdemokratische Betriebs- und Personalräte, gewerkschaftliche Vertrauensleute und deren Familien zur Teilnahme an der zentralen Veranstaltung für den Landkreis Verden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) aus Anlass des Tages der Arbeit am Montag, 1. Mai, ab 11 Uhr, vor dem Rathaus in der Kreisstadt Verden auf.

Rainer Kuhn

Hauptredner am Tag der Arbeit ist in diesem Jahr auf dem Rathausplatz  Rainer Kuhn, der Geschäftsführer des Bezirkes Bremen-Nord-Niedersachsen der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi).  Unter dem Motto „Für soziale Gerechtigkeit – Für Rente, die reicht – Für Integration, die klappt“ unterstreichen die Sozialdemokraten im Landkreis Verden als Regierungspartei in Land und Bund ihre enge Verbundenheit mit dem DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften und betonen die Forderung nach mehr Steuergerechtigkeit, sicheren Altersrenten, gelungener Integration sowie Maßnahmen gegen Kinder- und Altersarmut.

Auch gelte es, Managergehälter zu begrenzen und endlich eine Finanztransaktionssteuer umzusetzen, wie SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik in dem Aufruf hervorhebt. Ebenso forderte er hinreichend Personal, damit überall kontrolliert werden kann, ob der von der SPD durchgesetzte verbindliche gesetzliche Mindestlohn auch wirksam überall gezahlt wird und Verstöße sanktioniert werden können, da es immer noch schwarze Schafe gibt, die auf Dumpinglöhne und prekäre Beschäftigungsverhältnisse setzen.

Weiter positioniert sich die SPD im Landkreis Verden nach den Worten ihres Vorsitzenden Bernd Michallik gemeinsam mit den Gewerkschaften auch im Wahljahr 2017 klar gegen Rechts. Der SPD-Kreisvorsitzende hatte bereits in der Vergangenheit davor gewarnt, dass die soziale Spaltung den Gegnern der Demokratie nütze. Die Rechtspopulisten behaupten zwar, sie seien die Partei des kleinen Mannes, aber ihre politischen Programmpunkte bei der Steuer-, Renten- und Sozialpolitik zeigen, dass diese Rechten eine Partei der Besserverdiener sind. Außerdem ohne Konzept, europafeindlich, menschenfeindlich und ohne demokratische Alternative, so Michallik.