DPG-Frühlingstransport ging nach Meseritz

Verden/Miedzyrzecz (hm). Schön, wenn man gute Freunde hat. Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Verden (DPG) ist vielen Einzelpersonen sehr dankbar, weil sie es letztlich ermöglicht haben, dass die Spritkosten für den traditionellen Frühjahrshilfstransport der DPG-Verden zur Nervenklinik in die polnische Kreisstadt Miedzyrzecz, dem früheren Meseritz-Obrawalde, zusammen kamen. Es war bereits der 3. Großtransport der DPG-Verden im Jahr 2017.

Bei der Aktion am Wochenende nach Ostern waren Organisator Heinz Möller, Erich Rottmann, Heinrich Habighorst, Hans-Joachim Becker, Jerzy und Maria Skrzypek, Norbert Praßel sowie das polnische Teammitglied Pawel "Paule" Maksymowicz  dabei. In der notleidenden Nervenklinik, einer einstigen Nazi-Vernichtungsanstalt, freuten sich Neurologin Dr. Ewa Nowack-Lewicka und Hauptdirektor Jerzy Hudziak besonders über die beeindruckende tonnenschwere Lieferung aus Verden.

In der Kinderabteilung waren strahlende Augen zu sehen, als dort die DPG-Crew um Heinz Möller ihre nachösterlichen Überraschungen übergab, die von vielen Bürgerinnen und Bürgern aus den Landkreisen Verden, Rotenburg, Heidekreis sowie aus der Stadt Bremen liebevoll verpackt und gezielt zur Verfügung gestellt worden sind.

Ferner freute sich Dr. Ewa Nowack-Lewicka über medizinische Geräte, Krankenhausbedarfsartikel, orthopädische Versorgungsgüter wie Rollatoren, Roll- und Toilettenstühle, Gehhilfen, Reha-Trainingsgeräte sowie neuwertige Bekleidung  für ihre Schützlinge.

Auch dringend erbetene Krankenhausbetten waren wieder dabei, die vom Verdener Sanitätshaus Müller einmal mehr zur Verfügung gestellt worden waren. Diese sorgten für besonders große Dankbarkeit bei Ärzten. Pflegepersonal und den gehandicapten Patienten.

Ein weiteres Transportfahrzeug mit Pawel Maksymowicz am Steuer tourte in Verdens Partnerstadt Zielona Gora (Grünberg) um die dortige Sozialstation und den Betreuungsladen für Bedürftige des polnischen Komitees für Soziale Hilfen mit Sachspenden zu bedenken. Des weiteren ging es erstmals in die Gemeinde Brotzen/Broczyno in Westpommern, die bei der DPG-Verden um Unterstützung angefragt hatte.