Bernd Michalik: Es tut sich was beim Einbruchsschutz

Michallik: Auch Mieter können profitieren Verden/Landkreis (hm). "Der Bund stellt mehr Geld für Maßnahmen des Einbruchschutzes zur Verfügung." Darauf hat jetzt SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik (Langwedel) vor den Gremien der Kreis-SPD aufmerksam gemacht. Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion wurde nämlich im Deutschen Bundestag durchgesetzt, dass die Mittel hierfür aufgestockt und dabei auch kleine Sicherungsmaßnahmen gefördert werden. Auch

Bernd Michalik

Mieterhaushalte können von der Unterstützung profitieren.

Die für 2017 ursprünglich bereitgestellten Gelder waren eigentlich bereits verbraucht, berichtete der SPD-Kreisvorsitzende. Deshalb hat sich die Große Koalition auf Betreiben der Sozialdemokraten darauf verständigt, die Summe auf 50 Millionen Euro aufzustocken.

"Bisher lag die Mindestsumme für förderfähige Maßnahmen bei  2 000 Euro, so dass Haushalte mit kleinen oder mittleren Einkommen häufig nicht zum Zuge kamen, wenn sie in eine verbesserte Sicherheit ihrer Wohnungen investieren wollten, aber nicht zu viel Geld ausgeben wollten", erläuterte Michallik. Ab sofort liegt die Grenze beim Programm "Kriminalprävention durch Einbruchsicherug" nur noch bei 500 Euro.  Außerdem steht auch wieder Geld zur Verfügung.

Der Einbruch in die eigenen vier Wände stelle für die Opfer oft eine enorme Belastung dar, betonte der SPD-Mann. "Der Eingriff in den persönlichen Lebensbereich beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl nachhaltig.

Gleichzeitig ist nachgewiesen, dass viele Wohnungseinbrüche durch präventive Maßnahmen verhindert werden können. Ich freue mich auch über die rückläufigen Zahlen bei der Einbruchskriminalität. Sie zeigen, dass durch die Kombination aus Prävention, Strafverschärfung und verstärkter polizeilicher Kontrolle etwas bewirkt werden kann", so Bernd Michallik.