Bernd Michallik sieht Kinderarmut als gesellschaftliche Ungerechtigkeit

Verden/Landkreis (hm). Der Vorsitzende der SPD im Landkreis Verden, Bernd Michallik, weist anlässlich des jüngsten Kindertages im Pressedienst der Kreis-SPD auf die hohe Kinderarmut hin und bezeichnet diese als "gesellschaftliche Ungerechtigkeit". "Auch in Niedersachsen und in unserem Landkreis Verden sind viele Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren abhängig vom SGB II. Das bedeutet für jedes dieser Kinder und deren Eltern Tag für Tag gesellschaftliche Ungerechtigkeit und

Bernd Michallik

Benachteiligung", ist sich der SPD-Kreisvorsitzende sicher.

Deshalb fordert Bernd Michallik weitere Investitionen in die soziale Infrastruktur insbesondere in den Kommunen und gute, tariflich gesicherte Löhne. "Der wesentliche Grund für Kinderarmut ist die schlechte Einkommenssituation der Eltern. Niedriglöhne und Lohndumping tragen immer auch zur Kinderarmut bei", argumentiert Bernd Michallik weiter.

Zudem sei die Teilhabe für alle Kinder vor allem an Bildung und soziokulturellen Angeboten wie Kinderfreizeiten, Mitgliedschaften in Vereinen und Verbänden gerade seitens der Bundespolitik besser zu unterstützen.  Auch der lokalen Kinder- und Jugendförderung und die Stärkung der Jugendverbandsarbeit kommt eine größer werdende Bedeutung zu, findet SPD-Mann Michallik.

"Aber insbesondere der Bund muss mehr tun. Das Bildungs- und Teilhabepaket gilt nach wie vor als Bürokratiemonster. Diese Bundesmittel sollten künftig bedarfsgerecht aufgestockt direkt den Kommunen zweckgebunden für unbürokratische und niedrigschwellige Angebote zur Bekämpfung von Kinderarmt wie zum Beispiel Nachhilfen und kostenfreies SChulessen zur Verfügung gestellt werden", schlägt SPD-Kreisvorsitzender Michallik vor.