Klimaschutz geht nur gemeinsam

Kommunen können sich bei Maßnahmen zum Klimaschutz weiter auf die finanzielle Unterstützung des Bundes verlassen. Ich möchte auf zu vergebene Fördermittel im Rahmen der Kommunalrichtlinie des Bundes hinweisen. Das finanzielle Förderinstrument des Bundesumweltministeriums für den kommunalen Klimaschutz bietet ein breites Spektrum an Fördermöglichkeiten für Umweltprojekte.

Noch bis zum 30.09.2017 können Kommunen, kommunale Unternehmen, Sportvereine und andere lokale Akteure über die Kommunalrichtlinie Anträge stellen, um Fördergelder des Bundes zu erhalten. Nachdem zu Beginn des Jahres zwischen Januar und März 2017 bereits 1.500 Anträge, mit einem Gesamt-Fördervolumen von rund 75 Mio. Euro eingegangen sind, investiert der Bund erneut in Projekte, die Klimaschutzinvestitionen, Energiesparmodelle und das kommunale Klimaschutzmanagement vorantreiben.

Klimaschutz ist eine sehr wichtige Aufgabe, bei der Deutschland eine Vorreiterrolle innehaben muss. Gerade mit dem Blick auf die nachfolgenden Generationen und das Pariser Klimaabkommen. Ich freue mich sehr, dass das Bundesumweltministerium unter Barbara Hendricks das Thema so zielstrebig verfolgt und neue Investitionen möglich macht.

Die Förderung zielt unter anderem auf Einstiegsberatungen und Energiesparmodelle, die Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Klimaschutzteilkonzepten, die Umsetzung der Konzepte durch ein Klimaschutzmanagement und die Förderung kommunaler Klimaschutzinvestitionen, wie z.B. die Sanierung von Beleuchtungs- und Belüftungsanlagen sowie Mobilität und Green-IT, ab.

Die starke Nachfrage hat gezeigt, dass die Kommunen ihren Beitrag für ein besseres Klima durchaus sehr ernst nehmen und bereit sind, mit der Hilfe des Bundes, hier weitere Investitionen für eine verantwortungsvolle und klimafreundliche Zukunft zu tätigen.

Auskunft und Beratung erhalten interessierte Kommunen bei dem vom Bundesumweltministerium beauftragten Service- und Kompetenzzentrum zum einen im Internet auf  www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie oder per Telefon unter 030 – 39 001 170.