Bernd Michallik: Herausforderung des Lehrermangels annehmen

Landkreis Verden (hm). Die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zur künftigen Lehrerversorgung hat SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik (Langwedel) im Pressedienst der Kreis-SPD kommentiert und dazu aufgefordert, die Herausforderung des Lehrermangels entschlossen anzugehen. Dabei ließ er nicht unerwähnt, dass der aktuelle Haushalt der rot-grünen Landesregierung in Niedersachsen heute bereits mehr Stellen für Lehrerinnen und Lehrer abbildet, als das jemals in der Geschichte des Landes der

Der SPD-Kreisvorsitzende bestreitet dennoch nicht, dass der Lehrermangel in Niedersachsen ebenso wie in allen anderen Bundesländern eine große Herausforderung bedeutet. "Fakt ist, dass wir in Zukunft und auch heute schon mehr Lehrpersonal benötigen, als es der Stellenmarkt derzeit hergibt. Aus diesem Grund hat Kultusministerin Frauke Heiligenstadt auch bereits zahlreiche konkrete Schritte unternommen, um auf diese Herausforderung angemessen zu reagieren. So wurden beispielsweise die Öffnung des Lehramtes für Quereinsteiger vorangetrieben und in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur mehr Studienplätze für das Lehramt in Niedersachsen eingerichtet", erläutert Bernd Michallik.

Der SPD-Kreisvorsitzende kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Opposition von CDU und FDP und die diversen Stellungnahmen der heimischen Landtagsabgeordneten Mohr (CDU) und Hocker (FDP) zum Thema Lehrerversorgung. "Immerhin war es der ehemalige CDU-Kultusminister und aktuelle Spitzenkandidat Bernd Althusmann, der de Lehrerausbildung in seiner Amtszeit leider als Sparbüchse genutzt  und unter tätiger Mithilfe der CDU- und FDP-Abgordneten genau diese Studienplätze drastisch beschnitten hat.

Aufgrund der durchschnittlichen Dauer eines Lehramtsstudiums erleben wir derzeit eine Lücke bei den studierten Lehrkräften. Diese für sie unangenehmen Fakten lassen CDU und FDP sowie deren Abgeordnete Mohr und Hocker bei ihren Tiraden zur Unterrichtsversorgung aber nur zu gerne unter den Tisch fallen. Gleiches gilt für die Integration von rund 30 000 Kinder von Geflüchteten in das niedersächsische Schulsystem, mir denen im Vorfeld nemand rechnen konnte", so ein erboster Bernd Michallik.