SPD-Vorstand nominierte Lutz Brockmann einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten

Lutz Brockmann
Lutz Brockmann

Auf einer parteiöffentlichen Arbeitstagung des erweiterten Vorstandes der Verdener SPD wurde am Donnerstagabend unter der Moderation von Gerard-Otto Dyck im Restaurant Likedeeler eine wichtige Personalentscheidung getroffen: Verdens amtierender Bürgermeister Lutz Brockmann wurde nämlich einstimmig gebeten, bei der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 erneut für die Sozial-demokraten als Bürgermeisterkandidat anzutreten. Dieser Nominierungsvorschlag wird einer öffentlichen SPD-Mitgliederversammlung unterbreitet, die hierüber Anfang 2019 endgültig befinden wird.

Nach den Worten Dycks wird durch diese einstimmige Nominierung deutlich, dass die Verdener SPD geschlossen hinter ihrem Kandidaten Lutz Brockmann steht, zumal dieser auf eine fünfzehnjährige erfolgreiche Bürgermeistertätigkeit in der Kreisstadt zurückblicken könne. SPD-Vorsitzender Dyck gab sich auf der Tagung zuversichtlich, dass es der SPD mit ihrem Kandidaten gelingen wird, auch 2019 erneut das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zugewinnen. Dabei gelte es, gemeinsam mit Lutz Brockmann die richtigen Themen für die Zukunft unserer Stadt in den Blickpunkt zu stellen.

Überschattet wurde die Nominierung leider von den jüngsten bundespolitischen Ereignissen, die im Likedeeler ebenfalls breit diskutiert wurden, so SPD-Sprecher Heinz Möller. Dabei hat die SPD-Verden einmütig mit Entsetzen auf die Beförderung von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zum Staatssekretär im Bundesinnenministerium reagiert. Der Vorgung wurde von allen Rednern als demokratieunwürdig bezeichnet und gebranntmarkt. Hier dürfe noch nicht das letzte Wort gesprochen sein, wurde insbesondere von SPD-Parteichefin Andrea Nahles eingefordert.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde gelobt, dass der Landkreis Verden gemeinsam mit den Stadten und Gemeinden die Gründung einer Energieagentur für den Landkreis Verden auf den Weg gebracht habe.“Die Ausgaben hierfür werden sich bereits in wenigen Jahren mehr als amortisiert haben“, so ein optimistischer SPD-Kreistagsabgeordneter Dyck. SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Otten begrüßte, dass sich Fußballer, Leichtathleten und die Reiterverbände auf ein Nutzungskonzept für das „Rennbahngelände der Zukunft“ geeinigt haben. Otten sieht in diesem Kompromiss eine Lösung, bei der alle Beteiligten Gewinner sind. Von daher werde sich die SPD-Ratsfraktion auch dafür einsetzen, dass städtischerseits dieses Vorhaben auch mit den benötigten finanziellen Mittel für die Investitionsmaßnahmen unterstützt wird.

 

 

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