Oktober-Hilfstransport der DPG-Verden ging nach Zielona Gora/Grünberg in Niederschlesien

Das Foto von Zbigniew Pedzinski zeigt das DPG-Team um Heinz Möller vor der Sozialstation in Grünberg.
Das Foto von Zbigniew Pedzinski zeigt das DPG-Team um Heinz Möller vor der Sozialstation in Grünberg.

Verden/Landkreis (hm). Mit bemerkenswerten Geldspritzen von Wolfgang Reichelt, Christina Bührmann, Prof. Dr. Dirk Fornahl, Roswitha Urbanski sowie Olaf Kluckhuhn wurde am Wochenende gewährleistet, dass die Spritkosten für den Oktober-Hilfstransport der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Verden (DPG-Verden) in die polnische Partnerregion Zielona Gora/Nowa Sol (Grünberg/Neusalz an der Oder), in die pommersche Landgemeinde Broczyno (Brotzen) und in die Kreisstadt Wolsztyn/Wollstein zusammenkamen.

Es war ein gelungenes Wochenende, freute sich DPG-Transportleiter Heinz Möller über diese großzügige Unterstützung. Diesmal war löbliches Herbstwetter ständiger Begleiter des DPG-Teams. Es war die bereits 12. Hilfsaktion der DPG-Verden im Jahr 2018.

Dabei konnte die Transportcrew mit Heinz Möller, Erich Rottmann, Heinrich Habighorst,  Horst Witt, Klaus Storbeck, Norbert Praßel, Peter Sartisson,  Pawel  „Paule“ Maksymowicz sowie Dariusz Grozdziej mit insgesamt sieben Fahrzeugen wieder mit einer Ladung von über 10 Tonnen an Sachspenden nach Niederschlesien/Dolny Slask touren, wo sie dringend erwartet wurden.

Insbesondere mit warmer Bekleidung für alle Altersschichten wurden diesmal Altersheime, ein Obdachlosenheim, Behindertenbetreuungseinrichtungen sowie eine Einrichtung für Kriegsveteranen und kirchliche Hilfsorganisationen bedacht. Ferner gingen diese Sachspenden an die Betreuungsläden für bedürftge Menschen des polnischen Komitees für Soziale Hilfen in der gesamten Woiwodschaft Lubuskie (Lebuser Land), Waisenheime sowie direkt an bedürftige Bevölkerungskreise.

Auch etliche kleinere Haushaltsgeräte und Kinderbetten fanden in Polen erfreute Abnehmer. Außerdem konnte das Grünberger Bezirkskrankenhaus, das dortige Hospiz und die Sozialstation in Zielona Gora wieder mit medizinischen und orthopädischen Versorgungsgütern wie beispielsweise Rollstühlen, Rollatoren, Gehhilfen, Toilettenstühlen, Badewannenliften und Windeln (Pampers) sowie Reha-Geräten bedacht werden.

Die meisten Sachspenden hatten diesmal die AWO-Sozialkaufhäuser in Oyten-Bassen und Verden, das Verdener Sanitätshaus Müller sowie die DRK-Kleiderkammer in Hoya zur Verfügung gestellt. Der Präsident des polnische Komitees für Soziale Hilfen in der Woiwodschaft Lubuskie, Zbigniew Pedzinski, Magdalena Plarre vom polnisch-deutschen Freundeskreis in Grünberg sowie DPG-Transportleiter Heinz Möller sagten allen Spenderinnen und Spendern aus den Landkreisen Verden, Rotenburg, dem Heidekreis und der Stadt Bremen herzlichen Dank für die zur Verfügung gestellten Waren. Zum Rahmenprogramm des DPG-Teams gehörte am Sonnabend eine Besichtigung der Kreisstadt Schwiebus/Swiebodzin.

Geradezu fürsorglich war auch diesmal wieder die Betreuung des DPG-Teams durch  die Stadt Zielona Gora, die für die Unterbringung und Betreuung des DPG-Teams vor Ort sorgte. Damit wurde  von der Grünberger Kommunalpolitik erneut ein Zeichen der Wertschätzung für die Aktionen der DPG-Verden gesetzt.

 

 

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