Gerard-Otto Dyck: Der Weg für engere Kooperation im Bildungsbereich ist frei

Verdens SPD-Chef Dyck zum Digitalpakt

  

Verden/Landkreis (hm). Bund und Länder haben im Vermittlungsausschuss eine Vereinbarung zum Digitalpakt für die Schulen in ganz Deutschland getroffen. Dazu ist eine Grundgesetzänderung notwendig. Auf eine rasche Umsetzung hofft der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Verdener Kreistag, Gerard-Otto Dyck.

„Wir begrüßen es sehr, dass sich Bund und Länder auf einen guten Kompromissvorschlag verständigen konnten, der insbesondere der unterschiedlichen Finanzkraft der Bundesländer Rechnung trägt. Der Weg ist nun frei zur Aufhebung des strikten Kooperationsverbots zwischen Bund und Ländern im Bildungsbereich, die die SPD-Kreistagsfraktion schon seit Jahren befürwortet. Die letzten parlamentarischen Hürden in Berlin können hoffentlich bald genommen werden.“

SPD-Kreistagsabgeordneter Dyck, der auch Verdener SPD-Chef ist, ergänzt: „Mit dem Digitalpakt bekommen mehr Schulen im Landkreis Verden die Möglichkeit, ihren Schülerinnen und Schüler modernsten Unterricht mit digitalen Geräten anzubieten. Dass sich die Städte und Gemeinden dafür wie auch bisher finanziell engagieren, sollte auch in Zukunft eine Selbstverständlichkeit sein. Um die große Herausforderung der Medienbildung und –nutzung zu bewältigen, ist aber die Beteiligung des Bundes erforderlich – auch weil keine neuen Unterschiede zwischen den Ländern und Regionen Deutschlands in dieser Zukunftsfrage entstehen dürfen.“

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