Fritz-Heiner Hepke: AWO für ein demokratisches und solidarisches Gemeinwesen

Leipzig/Verden (hm). Die über 100 Delegierten des Bundesausschusses  der Arbeiterwohlfahrt (AWO) bekräftigten am Wochenende in Leipzig das bundesweite Engagement der Wohlfahrtsorganisation gegen Rechtspopulismus und Ausgrenzung. Wie AWO-Kreisvorsitzender Fritz-Heiner Hepke (Uphusen) von der AWO-Bundeskonferenz berichtete, wurde in Leipzig von den Delegierten ein „Leipziger Appell“ verabschiedet, in dem alle AWO-Gliederungen aufgerufen werden, sich weiter für die Achtung der Menschenrechte einzusetzen, dem extremen Nationalismus entgegenzutreten und die AWO-Grundwerte der Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit im Alltag zur Geltung zu bringen.

 

Dazu erklärte AWO-Kreisvorsitzender Fritz-Heiner Hepke in einer Pressemitteilung: „Die Orientierung an den Menschenrechten ist auch im 100jährigen Jubiläumsjahr für alle Verbandsgliederungen und Einrichtungen der AWO die Grundlage unserer Arbeit“.

 

Hepke weiter: „Mit dem Leipziger Appell reagiert die AWO darauf, dass Einrichtungen und Gliederungen immer wieder mit Rassismus und anderen Formen von Menschenfreindlichkeit konfrontiert sind. Unsere Fachkräfte vor Ort spüren die in Teilen der Bevölkerung verbreitete Skepsis gegenüber der Gleichheit aller Menschen“, kritisierte der AWO-Kreisvorsitzende.

 

Nach den Erläuterungen Hepkes stellt der Appell fest, das Rechtspopulismus und Nationalismus den Werten der AWO entgegenstehen und das die Arbeit an einem soldarischen Gemeinwesen nur gelingt, wenn mit Entschlossenheit und Nachdruck alle Bewegungen zurückgedrängt werden, die Minderheiten ausgrenzen, alles vorgeblich Fremde herabsetzen und Lehren aus der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ablehnen.

 

In diesem Sinne, so Fritz-Heiner Hepke, will die Arbeiterwohlfahrt Mitarbeitende und Mitglieder, Menschen in den Einrichtungen und Diensten der AWO und die Öffentlichkeit immer wieder mit Hilfe von Fortbildungen, Veranstaltungen und Publikationen sensibilisieren. Ziel ist es dabei, alle Formen der Ausgrenzung zu identifizieren und alltagstaugliche Strategien zu entwickeln, um die Teilhabe aller am Gemeinwesen zu gewährleisten.

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