Wirtschaftsforum der SPD unterstützt Initiative „Die wahre SPD“ aus NRW / „Deutschland braucht keine zweite Linkspartei“

Berlin, 12. Juni 2019 – Das Wirtschaftsforum der SPD begrüßt die Initiative des ehemaligen Bauministers und früheren SPD-Landesvorsitzenden von Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek. „Die SPD war immer dann erfolgreich, wenn sie ein Wählerbündnis der linken Mitte schmieden konnte, wenn ihr die Bürgerinnen und Bürger zugleich wirtschaftliche und soziale Kompetenz zusprachen“, erklärt das Präsidium des SPD-nahen Wirtschaftsverbands. „Wir wenden uns gegen einen Linksruck der Partei, die SPD muss als Volkspartei der linken Mitte erhalten bleiben. Deutschland braucht keine zweite Linkspartei.“

Groschek gründet Initiative in Nordrhein-Westfalen

Die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ hatte zuerst über die Initiative unter dem Namen „Die wahre SPD“ berichtet. Dem WDR sagte Groschek, es komme darauf an, „dass wir in den Mittelpunkt unserer Politik die Alltagssorgen der Menschen stellen“. Und das Online-Portal „faz.net“ zitiert den ehemaligen Landesminister von Nordrhein-Westfalen mit den Worten: „Uns eint der Wille zu verhindern, dass auf dem nächsten Bundesparteitag nur über Linksaußen gestürmt wird.“ Nach Angaben Groscheks hätten sich der Initiative mehrere Bürgermeister, Geschäftsführer, ehemalige Wirtschaftsminister und Bundestagsabgeordnete angeschlossen.

Moderne Wirtschaftspolitik statt linker Klientelpolitik

Dazu erklärt das Präsidium des Wirtschaftsforums der SPD: „Die Partei wird das Vertrauen der Wähler nur dann zurückgewinnen, wenn sie tragfähige Sachpolitik mit überzeugenden Kandidatinnen und Kandidaten verbindet. Moderne Wirtschaftspolitik, Nachhaltigkeit und inklusives Wachstum sind für unsere Mitglieder dabei Kernpunkte sozialdemokratischer Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft. Es geht um eine breite Debatte zur Ausgestaltung der Sozialen Marktwirtschaft 4.0. Es geht darum, dass im Zuge der Digitalisierung alle Menschen die Chance erhalten, am gesellschaftlichen Wohlstand teilzuhaben. Die Idee der Sozialdemokratie beruht auf den Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Klientelpolitik allein reicht nicht.

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