Bernd Michallik: Grundrente ohne „Durchleuchten“ bleibt unverzichtbar

Verden/Landkreis (hm). Der Koalitionsausschuss im Bund hat sich darauf verständigt, bis September Eckpunkte für eine Grundrente erarbeiten zu lassen, um dann eine Entscheidung zu fällen. Der Vorsitzende der SPD im Landkreis Verden, Bernd Michallik, beharrt darauf, dass die Grundrente bald und ohne Bedürftigkeitsprüfung kommen muss.

„Es wird Zeit, dass dieser Streit beendet wird! Die Rentnerinnen und Rentner haben Respekt für die Leistungen ihres Arbeitslebens sowie für Kindererziehung und Pflege verdient. Wir als Kreis-SPD wollen, dass die Grundrente diese Anerkennung ausdrückt und Schutz vor Altersarmut gibt, ohne dass sich die Betroffenen vorher beim Amt vollständig durchleuchten lassen müssen. Die CDU ist leider bisher anderer Ansicht und pocht auf die Bedürftigkeitsprüfung.“

Weiter erklärt Bernd Michallik im Pressedienst der Kreis-SPD:

„Das Kernversprechen des Sozialstaats ist: Nach einem Leben voller Arbeit bekomme ich eine leistungsgerechte Rente. Darauf müssen sich die Menschen wieder verlassen können. Wir haben nach wie vor den festen Willen, eine Grundrente zu schaffen, die Altersarmut vorbeugt und ihren Namen verdient. Wir wollen so mehr Gerechtigkeit schaffen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.“

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