SPD-Verden zog Bilanz – Viele Mitglieder ließen sich informieren

Verden (hm). Das Thema „Zwischenbilanz der Wahlperiode 2016-2021“ stand am Donnerstagabend im Blickpunkt einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereines Verden, die vom SPD-Ortsvereinschef Gerard-Otto Dyck initiiert und moderiert wurde. Zum Auftakt der gut frequentierten Bilanzkonferenz in Restaurant Likedeeler konnte Dyck jedoch unter Begrüßungsbeifall neuen Mitgliedern ihr rotes Parteibuch überreichen.

 

Auf der Tagung berichteten Vertreter aus den Ortsräten und dem Rat der Stadt Verden über Themen und Projekte, die in dieser Wahlperiode begonnen und umgesetzt worden sind. Auch über noch zu vollendende Vorhaben wurde informiert und auf Fragen und Anregungen aus der Mitgliedschaft wurden Antworten gefunden. Nach der Debatte zu den Berichten bestand die Möglichkeit, außerdem weitere Vorschläge für die laufende Wahlperiode zu Papier zu bringen. Hiervon wurde zur Freude vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Michael Otten regen Gebrauch gemacht.

 

Aus der SPD-Stadtratsfraktion äußerten sich im Likedeeler insbesondere Michael Otten, Jutta Sodys, Carsten Hauschild, Dietmar Teubert und Heinz Möller. So verdeutliche Jutta Sodys, dass in die Dauelser Ortspolitik viele Anregungen aus Bürgergesprächen einfließen. Im Dauelser Ortsrat herrsche ein gutes Arbeitsklima zwischen den Fraktionen. Erfreulich sei auch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und Verbänden. Der Neujahrsempfang des Ortsrates sei zudem ein großer Erfolg gewesen. „In Dauelsen wird Inklusion gelebt“, betonte Sodys weiter.

 

SPD-Ratsfraktionschef Michael Otten hob die gute Zusammenarbeit seiner Fraktion mit den Gliederungen des SPD-Ortsvereines hervor. Aus der jüngsten „Zukunftskonferenz der Stadt Verden“ habe er aus Beiträgen der Beteiligten die Erkenntnis mitgenommen, dass die Kommunalpolitik ruhig mutiger werden sollte. Der Bau des Bettenhauses und die Infrastruktur rund um das Verdener Krankenhaus werde die städtischen Gremien in den nächsten Jahren noch oft fordern, vermutet Otten.

 

Hinreichender Wohnraum zu sozialen Mietkonditioen werde zudem ein weiteres Schwerpunktthema bei der SPD-Ratsfraktion bleiben, versprach der Fraktionschef, der auf Grund der vielfältigen Baumaßnahmen in der Stadt und den Ortschaften jedoch von einer leichten Entspannung auf dem lokalen Wohnungsmarkt sprach.

 

Zukunftsweisend für Niedersachsen nannte er den Kita-Ausbau und deren Entwicklung zu Familienzentren in der Stadt. Auch die von vielen Nörgeleien aus den Reihen der Konservativen begleitete Umsetzung der Radbrücke über Aller und Wätern sei eine zukunftsgewandte Entscheidung gewesen.

 

Radschnellwege in Verden und umzu werden folgen, informierte stellvertretender Bürgermeister Carsten Hauschild anschließend sehr datailgenau. Außerdem unterbreitete Hauschild etliche Vorschläge für Klimaschutzprojekte im innerstädtischen Verkehr. Aus der Ortschaft Walle wurde die ungenügende Anbindung an den ÖPNV bemängelt. Auch aus der Ortschaft Döhlbergen-Hutbergen wurde eine ungenügende Anbindung an die Kernstadt moniert.

 

In seinem Schlusswort verdeutlichte Gerard-Otto Dyck, dass die Sozialdemokraten in Verden gemeinsam mit Bürgermeister Lutz Brockmann der Motor für viele positive Veränderungen in der Stadt waren und dies auch bleiben wollen.

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