Bernd Michallik begrüßt Bewegung der Union beim Tabakwerbeverbot

Verden/Langwedel (hm). „Es ist gut, wenn die jahrelange Blockade der Unionsparteien endlich ein Ende hat.“ Mit dieser Feststellung hat SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik begrüßt, dass CDU und CSU jetzt weitere Tabakwerbeverbote offenbar mittragen wollen.

„Als SPD haben wir lange Druck dafür gemacht und viele Experten haben uns auch gegen den Widerstand der Tabaklobby dabei unterstützt“, erklärte Michallik im Pressedienst der Kreis-SPD erfreut.

 

Zwar wollen die Konservativen einen gestaffelten Ausstieg über die nächsten vier Jahre, während es uns Sozialdemokraten lieber wäre, schnell zu einem kompletten Werbeverbot zu kommen. „Aber wichtig ist, dass wir in der Sache jetzt vorankommen“, kommentiert der SPD-Kreisvorsitzende.

 

Der SPD-Kreischef weist darauf hin, dass in Deutschland jedes Jahr 120 000 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben und ein Viertel aller Krebserkrankungen auf den Tabakkonsum zurückzuführen sind. „Werbung, in der suggeriert wird, dass Rauchen etwas mit Coolness und einem besonders tollen Leben zu tun hat, ist vor diesem Hintergrund wirklich nicht zeitgemäß“, findet Bernd Michallik.

 

Gut findet der SPD-Mann auch, dass die Unionsparteien wohl auch die E-Zigaretten nicht mehr vom Werbeverbot ausnehmen wollen. „Wie es sich im Moment darstellt, will die Union die Außenwerbung für diese Proukte zwar erst zum 1. Januar 2024 verbieten. Aber auch hier gilt: Besser spät als nie. Michallik hofft, dass sich Unionsparteien und SPD über die genaue Zeitachse möglichst schnell verständigen werden.

 

Als SPD-Kreisvorsitzender bin ich entschieden dafür, hier zu schnellen Fristen für den Ausstieg aus der Tabakwerbung im Interesse von Gesundheits- und Jugendschutz zu kommen, unterstreicht Michallik abschließend.

Keine Kommentare vorhanden

Machen Sie bei der Konversation mit.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.