Fred Higgen kündigt Veränderungen bei den AWO-Aktivitäten im Haus am Oderplatz im Flüsseviertel an

Verden (hm). Seit 23 Jahren waren Fred und Dörte Higgen Ansprechpartner für die Aktivitäten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Begegnungsstätte im Haus am Oderplatz im Verdener Flüsseviertel und haben dort ehrenamtlich viel bewegt, damit sich die Menschen und insbesondere die Jugendlichen und Kinder dort wohlfühlten. Auch die vielen Migrantenfamilien sollten dort eine neue Heimat finden und sich willkommen fühlen, war eine Herzensangelgenheit von Dörte und Fred Higgen einschließlich ihrer AWO-Mitstreiterinnen und -Mitstreiter. Nun stehen jedoch Änderungen bevor.

 

Wie Fred Higgen mitteilt, wird nach 20 Jahren in der Begegnungsstätte das AWO-Projekt: „Schüler fit für die Schule – Hausaufgaben und Lernhilfe“ künftig nicht mehr angeboten. Dieses Projekt, ins Leben gerufen von Dörte und Fred Higgen, begann vor zwanzig Jahren und wurde zunächst aus Spenden finanziert  und von vielen Menschen tatkräftig unterstützt. Dazu kamen Erlöse der AWO-Basare in der Vorweihnachtszeit, die einen erheblichen Anteil zur Finanzierung des Projektes beisteuerten. Dafür werkelte der Handarbeitskreis der AWO das ganze Jahr. Unvergessen auch die Holzschnittarbeiten von Dieter Eberhard, die später so manche Krippe oder Weihnachtsbaum in der Wohnung schmückten.

 

Später unterstützte auch die Stadt Verden nach längeren Gesprächen diese Stadtteilarbeit mit finanziellen Zuwendungen. Auf der anderen Seite gab und gibt es junge und auch erwachsene Menschen, die uns für die Durchführung, teilweise bis zu sechs Jahren ihrer Zeit geschenkt haben. Dafür ein großes Danke-schön, so Fred Higgen in einem Resüme. Es gab Zeiten, in denen bis zu 23 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben.

 

Aber die Zeiten im Schulwesen haben sich wesentlich geändert. Durch Einführung der mittlerweile verbreiteten Ganztagsschule hat in der Begegnungsstätte der Zuspruch für das Schülerhilfe-Angebot immer mehr abgenommen. Dafür konnten jedoch einzelne Schüler intensiver betreut werden. Das Gute an der Ganztagsschule ist, sagt Fred Higgen anerkennend, dass dort die Schüler auch nach der Schule betreut und außerdem bei den Hausaufgaben unterstützt werden.

 

Als Ersatz für den Wegfall der Schülerhilfe gibt es von der AWO jetzt das „Fit-Angebot“ am Freitagnachmittag, welches von einer Studentin und Schülerin betreut wird. Es wird mittlerweile gut besucht und soll zeitlich ausgebaut und erweitert werden. Dazu kommen gut frequentierte Angebote für Erwachsene. Nämlich jeden Montagnachmittag „Gymnastik für Senioren“ und alle vierzehn Tage der Spielenachmittag am Mittwoch unter dem Motto „Spielend sich begegnen“.

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