Fritz-Heiner Hepke erneut AWO-Kreisvorsitzender – Stellvertreter wurde Dietmar Teubert

Verden/Landkreis (hm). Mit einem beeindruckendem einstimmigen Ergebnis wurde der bisherige Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Fritz-Heiner Hepke aus Uphusen), am Sonntag im Verdener Hotel „Niedersachsenhof“ für die nächsten vier Jahre in seinem Amt als Chef des Wohlfahrtsverbandes bestätigt. Inzwischen hat das AWO-Urgestein Hepke selbst AWO-Geschichte geschrieben, denn der 72jährige führt und gestaltet die Geschicke der AWO im Landkreis Verden nunmehr bereits seit 42 Jahren. Als Ehrengäste waren auf der Konferenz stellvertretender Landrat Rainer Sterna und Angelika Tomuschat-Bruhn vom AWO-Bezirksverband mit Statements dabei.

 

Im Bilckpunkt der AWO-Kreiskonferenz, die traditionsgemäß mit einer gemeinsamen Kaffee- und Kuchentafel begann, standen Neuwahlen zum gesamten Kreisvorstand. Dabei erfolgten alle Wahlgänge einstimmig, was für die große Harmonie und dem Zusammenhalt in der Wohlfahrtsorganisation spricht. Zum stellvertretenden AWO-Kreisvorsitzenden wurde der Verdener SPD-Ratsherr Dietmar Teubert gewählt. Pressesprecher wurde erneut der Verdener Heinz Möller. Als Beisitzer gehören die Dörverdener Sabine Otte und Erich Rottmann sowie der Neu-Verdener Anton-Toni Werle dem AWO-Kreisvorstand an. Komplettiert wird der AWO-Kreisvorstand durch den Kreistagsvorsitzenden Helmut Prossner (Ottersberg) und Paul Brandt (Achim) als Revisioren.

 

AWO-Bundesdelegierter wurde ebenfalls Fritz-Heiner Hepke, der außerdem den künftigen AWO-Bezirksvorstand angehören soll. Die Grußworte des AWO-Bezirksverbandes Hannover, dem die hiesige AWO angehört, überbrachte Angelika Tomuschat-Bruhn, die stellvertretende Vorsitzende des Präsidiums des AWO-Bezirkes Hannover. Sie bezeichnete die AWO als einen „wichtigen Gestalter der kommunalen Sozialpolitik im Landkreis Verden“. Dabei lobte sie, dass sich die AWO vor Ort für das gesellschaftliche Miteinander einsetze und den Sozialstaat entschieden verteidige und stellte heraus, dass die AWO stets die soziale Gerechtigkeit im Visier habe.

 

Weiter wurde von der Rednerin herausgestellt, dass gerade Ehrenamtliche das Gesicht der AWO prägen und warnte entschieden vor den Gefahren des Rechtsextremismus. Ferner forderte Angelika Tomuschat-Bruhn eine Politik in Bund und Land, die die soziale Spaltung in der Gesellschaft überwinde. Dazu gehöre auch eine gerechtere Steuerpolitik, damit mehr Geld für Investitionen in die Infrastruktur, den Wohnungsbau und für den Bildungssektor und zur Überwindung der Altersarmut bereitgestellt werden kann. Auch stellvertretender Landrat Rainer Sterna (Ottersberg) brachte die Wertschätzung des Landkreises Verden für die Arbeit der AWO in seiner Rede eindrucksvoll zum Ausdruck. Unter dem „Motto Gemeinsam statt Einsam“ hat die AWO einen 7. Sinn entwickelt, um zu helfen, lobte Rainer Sterna.

 

Zum Geschäftsbericht der Kreis-AWO stellten Hepke und Geschäftsführerin Dagmar Guse heraus, dass alle AWO-Einrichtungen im Landkreis Verden nach schweren Zeiten mittlerweile  schwarze Zahlen schreiben würden. Dafür dankten sie allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als besonders erfolgreich würdigten sie die beiden AWO-Sozialkaufhäuser in der Stadt Verden und in Oyten-Bassen.

 

Hepke bezeichnete die AWO in seiner Rede als modernen sozialpolitischen Mitgliederverband, der einerseits als Anwalt die Interessen der Benachteiligten in der Gesellschaft wahrnimmt und andererseits als sozialer Dienstleister mit eignen Einrichtungen der Altenhilfe, der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie der Eingliederungshilfe agiert.  Der AWO-Kreisverband Verden und der Bezirksverband zeige dies vor Ort mit seine Mobilen  Hilfen, der Beratungsstelle Horizonte gegen sexuellen Mißbrauch und Gewalt, Trialog in Verden, dem Alten- und Pflegezentrum in Achim sowie seiner kostenlosen Kurberatung und den Sozialkaufhäusern.

 

Des Weiteren biete die AWO im Landkreis Verden vielen Menschen eine Heimat, die politisch etwas bewegen und sich ehrenamtlich engagieren wollen oder einfach die Gemeinschaft mit gleichgesinnten Freundinnen und Freunden suchen. Es folgte der Revisionsbericht von Helmut Prossner, dem die einstimmige Entlastung des bisherigen AWO-Vorstandes folgte.

 

Das Foto von Rainer Cordsmeyer zeigt den neuen AWO-Kreisvorstand von links:

Revisor Paul Brandt, Beisitzerin Sabine Otte, Revisor Helmut Prossner, Pressesprecher Heinz Möller, AWO-Chef Fritz-Heiner Hepke, dessen Vize Dietmar Teubert, Angelika Tomuschat-Bruhn vom Bezirksverband Hannover sowie die Beisitzer Erich Rottmann und Anton-Toni Werle.

Keine Kommentare vorhanden

Machen Sie bei der Konversation mit.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.