März-Hilfstransport der DPG-Verden ging schwerpunktmäßig nach Zielona Gora/Grünberg in Niederschlesien

Verden/Landkreis (hm). Bemerkenswerte Geldspritzen vom Landkreis Verden, Antje Grundmann, Dr. Joseph Faensen, Martin Kob, Annelie Mosig und Gerhard Dei-Carsten gewährleisteten es am Wochenende, dass die Spritkosten für die März-Hilfstransporte der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Verden (DPG-Verden) in die polnische Partnerregion Zielona Gora/Nowa Sol (Grünberg/Neusalz an der Oder) und in die pommersche Landgemeinde Broczyno (Brotzen)  zusammenkamen.

 

Es war ein gelungenes Wochenende, freute sich DPG-Transportleiter Heinz Möller über diese großzügige Unterstützung. Diesmal war freundliches Frühlingswetter ständiger Begleiter des DPG-Teams. Es war die bereits 3. Hilfsaktion der DPG-Verden im Jahr 2020.

 

Dabei konnte die Transportcrew mit Heinz Möller, Erich Rottmann,  Heinrich Habighorst,  Anton-Toni Werle, Horst Witt, Peter Sartisson, Adam und  Pawel  „Paule“ Maksymowicz sowie Dariusz Grozdziej mit insgesamt neun Fahrzeugen wieder mit einer Ladung von über 12 Tonnen an Sachspenden nach Niederschlesien/Dolny Slask und nach Pommern  touren, wo sie dringend erwartet wurden.

 

Schwerpunkt des Transportes waren diesmal orthopädische Versorgungsgüter des Verdener Sanitätshauses Müller und der Stiftung Waldheim in Cluvenhagen für die Verleihstation des polnischen Komitees für Soziale Hilfen in Zielona Gora. Aber auch die Bekleidungsspenden für alle Altersschichten für Altersheime, ein Obdachlosenheim, Behindertenbetreuungseinrichtungen sowie eine Einrichtung für Kriegsveteranen und kirchliche Hilfsorganisationen fanden erfreute Abnehmer. Ferner gingen diese Sachspenden an die Betreuungsläden für bedürftige Menschen des polnischen Komitees für Soziale Hilfen in der gesamten Woiwodschaft Lubuskie (Lebuser Land), Waisenheime sowie direkt an bedürftige Bevölkerungskreise.

 

Auch etliche kleinere Haushaltsgeräte  fanden in Polen wieder erfreute Abnehmer. Außerdem konnte das Grünberger Bezirkskrankenhaus, das dortige Hospiz und die Sozialstation in Zielona Gora wieder mit medizinischen und orthopädischen Versorgungsgütern wie beispielsweise Rollstühlen, Rollatoren, Gehhilfen, Toilettenstühlen, Badewannenliften und Windeln (Pampers) sowie Reha-Geräten bedacht werden. Ferner konnten die von Irene Plarre, der Polen-Beauftragten der DPG-Verden, in Grünberg betreuten Einrichtungen und Personenkreise wieder mit Nachschub bedacht werden.

 

Die meisten Sachspenden hatten diesmal  die AWO-Sozialkaufhäuser in Oyten-Bassen und Verden, das Verdener Sanitätshaus Müller, die Stiftung Waldheim, der Achimer Fritz-Heiner Hepke sowie die DRK-Kleiderkammer in Hoya zur Verfügung gestellt. Der Präsident des polnische Komitees für Soziale Hilfen in der Woiwodschaft Lubuskie, Zbigniew Pedzinski sowie DPG-Transportleiter Heinz Möller und Irena Plarre vom polnisch-deutschen Freundeskreis in Zielona Gora sagten allen Spenderinnen und Spendern aus den Landkreisen Verden, Rotenburg, dem Heidekreis und der Stadt Bremen herzlichen Dank für die zur Verfügung gestellten Waren.

 

Durch die Corona-Virus-Krise war fast das gesamte öffentliche Leben in Polen lahmgelegt. Lediglich Apotheken und Lebensmittelgeschäfte hatten noch geöffnet!

 

 

Zum Foto von Irena Plarre:  Heinz Möller und Erich Rottmann  beim Ausliefern eines Elektro-Rollstuhles  in Zielona Gora.

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