Kreis-AWO ruft zur Solidarität und Selbstschutz auf

Verden/Landkreis (hm). Bund, Länder und Kommunen verstärken täglich ihre Maßnahmen, um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verlangsamen. Dennoch erkranken auch vor Ort immer mehr Menschen. In dieser schwierigen Situaton kann nur eine solidarische Gesellschaft eine solche Krise meistern, findet der Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Fritz-Heiner Hepke.

 

Hepke zum beherrschenden Thema der nächsten Tage und Wochen: „Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor ungeahnte Herausforderungen. Es zeigt sich, dass nur eine solidarische Gesellschaft eine solche Krise meistern kann. Wir beobachten als Kreis-AWO bisher einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt. Viele Menschen sind alerorten bemüht, zu helfen. Wir rufen dazu auf, vor allem diejenigen zu unterstützen, die in Quarantäne sind, und die Hilfen in der unmittelbaren Nachbarschaft zu stärken. Die Menschen sollten kleine Hilfe-Tandems bilden, statt vielen zu helfen, damit sie nicht im Ernstfall selbst unbeabsichtigt zur Verbreitung des Virus beitragen.“

 

Die Kreis-AWO stellt sich außerdem hinter die Aufrufe, soziale Kontakte möglichst zu reduzieren. Hepke verdeutlicht: „Es geht nicht darum, ob man selbst Angst vor einer Infektion hat oder nicht, sondern dass man durch ein Verhalten, das zur Ausbreitung des Virus beiträgt, auch Verantwortung trägt für viele Menschen, die schwer erkranken werden und ggf. nicht mehr ausreichend versorgt werden können. Infektionsschutz ist keine Frage von Angst, sondern von Solidarität.“

 

Fritz-Heiner Hepke betonte weiter, es brauche jetzt vor allem zweierlei: Solidarität und Besonnenheit, um diejenigen zu entlasten, die erkrankt oder in Berufen tätig seien, die nicht entbehrlich sind oder ehrenamtlich wie bei der AWO in Dörverden mit „Essen auf Rädern“ dem Menschen vor Ort direkt helfen.

 

„In dieser schwierigen Zeit sind es Menschen in der Pflege, im Einzelhandel und Kinderbetreuung, die unsere Gesellschaft zusammenhalten“, so Hepke. „Sie bringen sich selbst in Gefahr, um uns allen einen Dienst zu erweisen. Dafür sagen wir als Kreis-AWO Danke. Am Ende der Pandemie müssen wir uns aber daran erinnern, wer wirklich geholfen hat. Diese Berufe gilt es dann nämlich, endlich angemessen zu honorieren.“

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