Bernd Michallik: Chance auf Wohngeld nutzen – Vereinfachtes Antragsverfahren hilft

Verden/Landkreis (hm). Um die Zahlungsausfälle für Mieterinnen und Mieter zu begrenzen, hat die Bundesregierung einen Plan zur vereinfachten Wohngeldbeantragung vorgelegt. Darauf hat SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik in einer Pressemitteilung hingewiesen. „Mit dieser Rgelung wird es wesentlich leichter und vor allem schneller möglich als bisher sein, Wohngeld zu erhalten. So besteht etwa nach erfolgter Antragstellung die Möglichkeit, zunächst einen Vorschuss zu bekommen“, informiert der SPD-Politiker.

 

Mit seinem großen Hilfspaket hatte der Bundestag bereits in seinem umfassenden Hlfspaket beschlossen, dass wegen der Corona-Krise die Miete ausgesetzt werden darf. Die Vereinfachungen bei der Wohngeldbeantragung ergänzen jetzt diese Maßnahme.  „Jetzt sind die Bundesländer gefordert, diese Vereinfachungen schnell umzusetzen“, erwartet Bernd Michallik.

 

Viele Mieterhaushalte hätten auf Gund der wirtschaftlichen Einschränkungen im Rahmen der Corona-Krise zur Zeit Schwierigkeiten, ihre Wohnung zu bezahlen, weiß der SPD-Kreischef. Daher hat der Bundestag deshalb bereits einen außerordentlichen Kündigungsschutz von vorerst April bis Juni 2020 eingeführt. Danach dürfen Mieterinnen und Mieter wegen krisenbedingter Einnahmeausfälle nicht gekündigt werden, wenn sie ihre Miete nicht zahlen können.

 

„Das jetzt das schnelle Wohngeld dazu kommt, ist genau die richtige Maßnahme“, findet der SPD-Mann. Die genauen Berechnungen sollen danach erst im Nachgang erfolgen. „Die Bearbeitung von Wohngeldanträgen und die Auszahlung von Wohngeld sind eine hochprioritäre Aufgabe, die auch im Notfall von  den Wohngeldbehörden unbedingt geleistet werden sollen“, empfiehlt Michallik.

 

Alle Anträge sollen dabei trotz der zu erwartenden hohen Anzahl in einem effizienten und schnellen Verfahren bearbeitet werden. Nach Michalliks Mitteilung setzt der Bund darauf, so unnötige Verzögerungen bei der Gewährung von Wohngeld zu vermeiden. Auch formlose Antragstellungen per E-Mail oder Telefon sind zur Fristwahrung in Bezug auf die Festsetzung des jeweiligen Bewilligungszeitraumes zulässig. „Das ist ein Stück schneller, praktischer und unbürokratischer Hilfe“, freut sich der SPD-Kreisvorsitzende. „Wer weiß, dass er Anspruch auf Wohngeld hat, oder vermutet, dass dies unter den aktuellen Bedingungen jetzt der Fall ist, sollte unbedingt aktiv werden“.

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