Karin Hanschmann kritisiert geplanten Kauf von US-Kampfjets scharf

Verden/Lankreis (hm). SPD-Ratsfrau Karin Hanschmann, Vize-Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) und Friedensbewegte, versteht fast die Welt nicht mehr. Der Grund: Ihrer Meinung nach braucht unserer Land nämlich kein milliardenschweres Programm zum Kauf neuer Kampfjets, sondern Sozialprogramme, die den Menschen ein Leben in Würde erlauben.

 

Deshalb hat die SPD-Politikerin Hanschmann auch kein Verständnis für den von Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer (CDU) geplanten Ankauf von Kampfflugzeugen in den USA. Damit soll ein angeblicher Ersatzbedarf für die alten Tornados gedeckt werden. Die AfA im Landkreis Verden kritisiert diese Pläne der CDU-Ministerin entschieden, verdeutlicht Karin Hanschmann jetzt in einer Pressemitteilung.

 

„Gerade erst zeigt uns die Corona-Pandemie eindrücklich, wo in Deutschland wirklich politischer Handlungsbedarf besteht. Menschen müssen hierzulande darum kämpfen, Schutzkleidung für ihre Arbeit zu bekommen. In Schulen fehlt Seife und warmes Wasser. Und in dieser Zeit hält es Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer für angemessen, jetzt über den Ankauf von Kampfjets nachzudenken. Da haben die Menschen vor Ort ganz andere Sorgen“, so die SPD-Frau erbost.

 

Die AfA im Landkreis Verden unterstützt hingegen die Bemühungen der Bundesregierung, unsere Mitmenschen möglichst sicher durch die Krise zu führen. Aber es ist Instinktlosigkeit von der Verteidigungsministerin und CDU-Vorsitzenden Kramp-Karrenbauer, auch weil gleichzeitig aus den Reihen der CDU/CSU gegen die Grundrente und die dringend notwendige Erhöhung des Kurzarbeitergeldes geschossen wird.

 

„Unser Land braucht jetzt keine Kampfjets. Unser Land braucht Sozialleistungen, die den Meschen ein Leben in Würde erlauben“, so Karin Hanschmann abschließend.

Keine Kommentare vorhanden

Machen Sie bei der Konversation mit.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.