Bernd Michallik für mehr Personal und schärfere Kontrollen in der Fleischwirtschaft

Verden/Landkreis (hm). SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik erwartet schnelle Konsequenzen für die Fleischwirtschaftsbetriebe aus der aktuellen Corona-Entwicklung. „Ich rechne damit, dass schon in dieser Woche auf Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) Verschärfungen im Bereich Arbeitsschutz beschlossen werden“, erklärt Michallik im Pressedienst der Kreis-SPD und fügt hinzu: „Es müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden.“

 

Es besteht deutlicher Handlungsbedarf, so Bernd Michallik weiter. Er verweist auch darauf, dass die SPD sich bereits seit Jahren für bessere Arbeitsbedingungen in der Fleischbranche einsetzt. Jetzt habe er aber den Eindruck, dass dem Entsetzen nun auch konkrete Schritte folgen werden.

 

Ich erwarte, dass im Deutschen Bundestag jetzt die offenkundigen Problembereiche ernsthaft angefasst werden. Dazu gehören muss für den SPD-Kreischef der weitere Ausbau der Betriebskontrollen durch den Zoll. „Da hat Olaf Scholz als zuständiger Minister gegen große Widerstände schon einiges bewegt. Wir brauchen aber noch mehr Überprüfungen, um den Druck für die Einhaltung vernünftiger Arbeitsplatzbedingungen hoch zu halten“, findet Bernd Michallik.

 

Zudem gehörten regelmäßige Corona-Tests für Schlachthof-Beschäftigte genauso auf die Agenda wie Kontrollen für den Arbeitswege-Transport. „Außerdem halte ich es für notwendig, dass es zu einer Generalunternhmer Verantwortung für die menschenwürdige Unterbringung derjenigen kommt, die in den Schlachtfabriken arbeiten“, betont der Sozialdemokrat. Sehr schnell müsse es schließlich auch zu einem Ausstieg aus dem Übermaß an Leiharbeits- und Werkverträgen kommen. „Die Konservativen im Deutschen Bundestag müssen endlich über ihren Schatten springen und zu lassen, dass diesem Unwesen ein Ende bereitet wird“, fordert Michallik abschließend.

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