Bernd Michallik: Arbeitsplätze sichern und Kurzarbeit verlängern!

Verden/Landkreis (hm). Der Vorsitzende der SPD im Landkreis Verden Bernd Michallik unterstützt die Forderung von Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden, das Corona bedingte Kurzarbeitergeld über den Jahreswechsel hinaus zu verlängern. „Mit dem Kurzarbeitergeld konnten Millionen Arbeitsplätze gerettet werden. Jetzt kommt es darauf an, den Arbeitsmarkt auch auf mittlere Sicht zu stabilisieren“, betont der SPD-Kreischef im Pressedienst der Kreis-SPD.

 

Es sei klug gewesen, dass der Zugang zum Kurzarbeitergeld auf Initiative der SPD hin gleich zu Beginn der Pandemie erleichtert worden sei, betont Michallik. „Zur Zeit kann ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten im Betrieb von einem Arbeitsausfall von über zehn Prozent betroffen sind. Normalerweise liegt die Schwelle bei einem Drittel der Belegschaft“, erläuterte Michallik die Rahmenbedingungen.

 

In der Regel erhalten Beschäftigte in Kurzarbeit 60 Prozent ihres Nettogehaltes, Eltern mit Kindern 67 Prozent. Weil längere Zeiträume in Kurzarbeit tiefe Löcher in viele Haushaltsbudgets reißen, sind mit der Corona-Regelung außerdem die Leistungen erhöht worden.

 

„Wenn Beschäftigte nur noch maximal die Hälfte ihrer Arbeitszeit erwerbstätig sind, steigt das Kurzarbeitergeld ab dem vierten Monat auf 70 Prozent beziehungsweise auf 77 Prozent für Haushalte mit Kindern, ab dem siebten Monat auf 80 Prozent, respektive 87 Prozent“, verdeutlicht SPD-Mann Michallik. Hinzuverdienste bleiben anrechnungsfrei, solange Kurzarbeitergeld plus Hinzuverdienst das reguläre Monatseinkomen nicht überschreiten.

 

In den vergangenen Tagen hatten sowohl DGB-Bundesvorsitzender Rainer Hoffmann als auch Vertreter von Wirtschaftsverbänden für eine Verlängerung der besagten Maßnahmen plädiert. Bernd Michallik abschließend: „Ich bin dafür die Regelung auch für das ganze Jahr 2022 fortzusetzen. Denn wer in Kurzarbeit ist, ist nicht arbeitslos und das ist besser für Beschäftigte, Betriebe und Wirtschaft. Hierüber sollte die Politik offen diskutieren“.

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